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Sahih Al-Buchari : 1
Sa'id bin Jubair (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ‌الْحُمَيْدِيُّ، ​حَدَّثَنَا ‌سُفْيَانُ، ​حَدَّثَنَا عَمْرُو بْنُ دِينَارٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي سَعِيدُ بْنُ جُبَيْرٍ، قَالَ قُلْتُ لاِبْنِ عَبَّاسٍ إِنَّ نَوْفًا الْبَكَالِيَّ يَزْعُمُ أَنَّ مُوسَى صَاحِبَ الْخَضِرِ لَيْسَ هُوَ مُوسَى صَاحِبَ بَنِي إِسْرَائِيلَ‏.‏ فَقَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ كَذَبَ عَدُوُّ اللَّهِ حَدَّثَنِي أُبَىُّ بْنُ كَعْبٍ أَنَّهُ سَمِعَ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏"‏ إِنَّ مُوسَى قَامَ خَطِيبًا فِي بَنِي إِسْرَائِيلَ فَسُئِلَ أَىُّ النَّاسِ أَعْلَمُ فَقَالَ أَنَا فَعَتَبَ اللَّهُ عَلَيْهِ، إِذْ لَمْ يَرُدَّ الْعِلْمَ إِلَيْهِ فَأَوْحَى اللَّهُ إِلَيْهِ إِنَّ لِي عَبْدًا بِمَجْمَعِ الْبَحْرَيْنِ، هُوَ أَعْلَمُ مِنْكَ قَالَ مُوسَى يَا رَبِّ فَكَيْفَ لِي بِهِ قَالَ تَأْخُذُ مَعَكَ حُوتًا فَتَجْعَلُهُ فِي مِكْتَلٍ، فَحَيْثُمَا فَقَدْتَ الْحُوتَ فَهْوَ ثَمَّ، فَأَخَذَ حُوتًا فَجَعَلَهُ فِي مِكْتَلٍ ثُمَّ انْطَلَقَ، وَانْطَلَقَ مَعَهُ بِفَتَاهُ يُوشَعَ بْنِ نُونٍ، حَتَّى إِذَا أَتَيَا الصَّخْرَةَ وَضَعَا رُءُوسَهُمَا فَنَامَا، وَاضْطَرَبَ الْحُوتُ فِي الْمِكْتَلِ، فَخَرَجَ مِنْهُ، فَسَقَطَ فِي الْبَحْرِ فَاتَّخَذَ سَبِيلَهُ فِي الْبَحْرِ سَرَبًا، وَأَمْسَكَ اللَّهُ عَنِ الْحُوتِ جِرْيَةَ الْمَاءِ فَصَارَ عَلَيْهِ مِثْلَ الطَّاقِ فَلَمَّا اسْتَيْقَظَ، نَسِيَ صَاحِبُهُ أَنْ يُخْبِرَهُ بِالْحُوتِ، فَانْطَلَقَا بَقِيَّةَ يَوْمِهِمَا وَلَيْلَتَهُمَا، حَتَّى إِذَا كَانَ مِنَ الْغَدِ قَالَ مُوسَى لِفَتَاهُ آتِنَا غَدَاءَنَا لَقَدْ لَقِينَا مِنْ سَفَرِنَا هَذَا نَصَبًا قَالَ وَلَمْ يَجِدْ مُوسَى النَّصَبَ حَتَّى جَاوَزَ الْمَكَانَ الَّذِي أَمَرَ اللَّهُ بِهِ فَقَالَ لَهُ فَتَاهُ أَرَأَيْتَ إِذْ أَوَيْنَا إِلَى الصَّخْرَةِ فَإِنِّي نَسِيتُ الْحُوتَ وَمَا أَنْسَانِيهِ إِلاَّ الشَّيْطَانُ أَنْ أَذْكُرَهُ، وَاتَّخَذَ سَبِيلَهُ فِي الْبَحْرِ عَجَبًا قَالَ فَكَانَ لِلْحُوتِ سَرَبًا وَلِمُوسَى وَلِفَتَاهُ عَجَبًا فَقَالَ مُوسَى ذَلِكَ مَا كُنَّا نَبْغِي فَارْتَدَّا عَلَى آثَارِهِمَا قَصَصًا قَالَ رَجَعَا يَقُصَّانِ آثَارَهُمَا حَتَّى انْتَهَيَا إِلَى الصَّخْرَةِ، فَإِذَا رَجُلٌ مُسَجًّى ثَوْبًا، فَسَلَّمَ عَلَيْهِ مُوسَى‏.‏ فَقَالَ الْخَضِرُ وَأَنَّى بِأَرْضِكَ السَّلاَمُ قَالَ أَنَا مُوسَى‏.‏ قَالَ مُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ قَالَ نَعَمْ أَتَيْتُكَ لِتُعَلِّمَنِي مِمَّا عُلِّمْتَ رَشَدًا‏.‏ قَالَ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِي صَبْرًا، يَا مُوسَى إِنِّي عَلَى عِلْمٍ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ عَلَّمَنِيهِ لاَ تَعْلَمُهُ أَنْتَ وَأَنْتَ عَلَى عِلْمٍ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ عَلَّمَكَ اللَّهُ لاَ أَعْلَمُهُ‏.‏ فَقَالَ مُوسَى سَتَجِدُنِي إِنْ شَاءَ اللَّهُ صَابِرًا، وَلاَ أَعْصِي لَكَ أَمْرًا‏.‏ فَقَالَ لَهُ الْخَضِرُ، فَإِنِ اتَّبَعْتَنِي فَلاَ تَسْأَلْنِي عَنْ شَىْءٍ حَتَّى أُحْدِثَ لَكَ مِنْهُ ذِكْرًا، فَانْطَلَقَا يَمْشِيَانِ عَلَى سَاحِلِ الْبَحْرِ، فَمَرَّتْ سَفِينَةٌ فَكَلَّمُوهُمْ أَنْ يَحْمِلُوهُمْ، فَعَرَفُوا الْخَضِرَ، فَحَمَلُوهُ بِغَيْرِ نَوْلٍ فَلَمَّا رَكِبَا فِي السَّفِينَةِ، لَمْ يَفْجَأْ إِلاَّ وَالْخَضِرُ قَدْ قَلَعَ لَوْحًا مِنْ أَلْوَاحِ السَّفِينَةِ بِالْقَدُومِ‏.‏ فَقَالَ لَهُ مُوسَى قَوْمٌ حَمَلُونَا بِغَيْرِ نَوْلٍ، عَمَدْتَ إِلَى سَفِينَتِهِمْ فَخَرَقْتَهَا لِتُغْرِقَ أَهْلَهَا لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا إِمْرًا‏.‏ قَالَ أَلَمْ أَقُلْ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِي صَبْرًا‏.‏ قَالَ لاَ تُؤَاخِذْنِي بِمَا نَسِيتُ وَلاَ تُرْهِقْنِي مِنْ أَمْرِي عُسْرًا ‏"‏‏.‏ قَالَ وَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ وَكَانَتِ الأُولَى مِنْ مُوسَى نِسْيَانًا قَالَ وَجَاءَ عُصْفُورٌ فَوَقَعَ عَلَى حَرْفِ السَّفِينَةِ فَنَقَرَ فِي الْبَحْرِ نَقْرَةً، فَقَالَ لَهُ الْخَضِرُ مَا عِلْمِي وَعِلْمُكَ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ إِلاَّ مِثْلُ مَا نَقَصَ هَذَا الْعُصْفُورُ مِنْ هَذَا الْبَحْرِ ثُمَّ خَرَجَا مِنَ السَّفِينَةِ، فَبَيْنَا هُمَا يَمْشِيَانِ عَلَى السَّاحِلِ، إِذْ أَبْصَرَ الْخَضِرُ غُلاَمًا يَلْعَبُ مَعَ الْغِلْمَانِ، فَأَخَذَ الْخَضِرُ رَأْسَهُ بِيَدِهِ فَاقْتَلَعَهُ بِيَدِهِ فَقَتَلَهُ‏.‏ فَقَالَ لَهُ مُوسَى أَقَتَلْتَ نَفْسًا زَاكِيَةً بِغَيْرِ نَفْسٍ لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا نُكْرًا‏.‏ قَالَ أَلَمْ أَقُلْ لَكَ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِي صَبْرًا قَالَ وَهَذَا أَشَدُّ مِنَ الأُولَى، قَالَ إِنْ سَأَلْتُكَ عَنْ شَىْءٍ بَعْدَهَا فَلاَ تُصَاحِبْنِي قَدْ بَلَغْتَ مِنْ لَدُنِّي عُذْرًا فَانْطَلَقَا حَتَّى إِذَا أَتَيَا أَهْلَ قَرْيَةٍ اسْتَطْعَمَا أَهْلَهَا فَأَبَوْا أَنْ يُضَيِّفُوهُمَا فَوَجَدَا فِيهَا جِدَارًا يُرِيدُ أَنْ يَنْقَضَّ ـ قَالَ مَائِلٌ ـ فَقَامَ الْخَضِرُ فَأَقَامَهُ بِيَدِهِ فَقَالَ مُوسَى قَوْمٌ أَتَيْنَاهُمْ فَلَمْ يُطْعِمُونَا، وَلَمْ يُضَيِّفُونَا، لَوْ شِئْتَ لاَتَّخَذْتَ عَلَيْهِ أَجْرًا‏.‏ قَالَ ‏{‏هَذَا فِرَاقُ بَيْنِي وَبَيْنِكَ‏}‏ إِلَى قَوْلِهِ ‏{‏ذَلِكَ تَأْوِيلُ مَا لَمْ تَسْطِعْ عَلَيْهِ صَبْرًا‏}‏‏.‏ فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ وَدِدْنَا أَنَّ مُوسَى كَانَ صَبَرَ حَتَّى يَقُصَّ اللَّهُ عَلَيْنَا مِنْ خَبَرِهِمَا ‏"‏‏.‏ قَالَ سَعِيدُ بْنُ جُبَيْرٍ فَكَانَ ابْنُ عَبَّاسٍ يَقْرَأُ وَكَانَ أَمَامَهُمْ مَلِكٌ يَأْخُذُ كُلَّ سَفِينَةٍ صَالِحَةٍ غَصْبًا، وَكَانَ يَقْرَأُ وَأَمَّا الْغُلاَمُ فَكَانَ كَافِرًا وَكَانَ أَبَوَاهُ مُؤْمِنَيْنِ‏.‏
Ich ‌sagte ​zu ‌Ibn ​Abbas: „Nauf Al-Bikali behauptet, dass Moses, der Gefährte von Al-Khadir, nicht der Moses der Kinder Israels war.“ Ibn Abbas sagte: „Der Feind Allahs (Nauf) hat gelogen.“ Ubai bin Ka'b berichtete, dass er den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen hörte: „Moses stand auf, um vor den Kindern Israels eine Rede zu halten, und er wurde gefragt: ‚Wer ist der Gelehrteste unter den Menschen?‘ Moses antwortete: ‚Ich bin der Gelehrteste.‘ Allah ermahnte ihn, weil er das Wissen nicht allein Allah zuschrieb. Da offenbarte Allah ihm: ‚Am Zusammenfluss der beiden Meere befindet sich ein Diener von Uns, der gelehrter ist als du.‘ Moses fragte: ‚O mein Herr, wie kann ich ihn treffen?‘ Allah sagte: ‚Nimm einen Fisch und lege ihn in einen Korb (und geh hinaus), und wo immer du den Fisch verlierst, wirst du ihn finden.‘“ So nahm Moses einen Fisch, legte ihn in einen Korb und machte sich mit seinem Diener Juscha ibn Noon auf den Weg, bis sie zu einem Felsen kamen, auf dem sie beide ihre Köpfe niederlegten und schliefen. Der Fisch bewegte sich kräftig im Korb, stieg heraus und fiel ins Meer. Dort bahnte er sich seinen Weg durch das Meer (geradeaus) wie in einem Tunnel. (18.61) Allah ließ die Strömung des Wassers zu beiden Seiten des vom Fisch geschaffenen Weges stillstehen, sodass dieser Weg wie ein Tunnel war. Als Moses aufstand, vergaß sein Begleiter, ihm von dem Fisch zu erzählen, und so setzten sie ihre Reise den Rest des Tages und die ganze Nacht fort. Am nächsten Morgen bat Moses seinen Diener: „Bring uns unser Frühstück; wir haben auf unserer Reise sicherlich viel Mühe erlitten.“ (18.62) Moses wurde nicht müde, bis er den Ort passiert hatte, den Allah ihm zu suchen befohlen hatte. Sein Diener sagte dann zu ihm: „Weißt du noch, als wir uns zum Felsen begaben? Ich vergaß tatsächlich den Fisch. Nur Satan ließ mich ihn vergessen. Er schlüpfte auf wundersame Weise ins Meer.“ (18.63) Es gab einen Tunnel für den Fisch, und Moses und sein Diener staunten. Moses sagte: „Das ist es, wonach wir gesucht haben.“ So kehrten sie um und folgten ihren Schritten. (18.64) Sie kehrten beide zurück und folgten ihren Schritten, bis sie den Felsen erreichten. Und siehe da! Dort fanden sie einen Mann, der in ein Gewand gehüllt war. Moses grüßte ihn. Al-Khadir sagte erstaunt: „Gibt es in eurem Land einen solchen Gruß?“ Moses sagte: „Ich bin Moses.“ Er sagte: „Bist du der Mose der Kinder Israels?“ Mose sagte: „Ich bin zu dir gekommen, damit du mich lehrst, was dir gelehrt wurde.“ Al-Khadir sagte: „Du wirst keine Geduld mit mir haben. (18.66) O Mose! Ich besitze etwas von Allahs Wissen, das Er mir verliehen hat, aber du kennst es nicht; und auch du besitzt etwas von Allahs Wissen, das Er dir verliehen hat, aber ich kenne es nicht.“ Mose sagte: „So Allah will, wirst du mich geduldig finden, und ich werde dir in nichts ungehorsam sein.“ (18.6) Al-Khadir sagte zu ihm: „Wenn du mir folgst, frage mich nach nichts, bis ich selbst mit dir darüber spreche.“ (18.70) Danach gingen beide die Küste entlang, bis ein Boot vorbeikam, und sie baten die Besatzung, sie an Bord zu lassen. Die Besatzung erkannte Al-Khadir und erlaubte ihnen, kostenlos an Bord zu gehen. Als sie an Bord waren, sah Moses plötzlich, dass Al-Khadir mit einem Beil eine der Planken des Bootes herausgerissen hatte. Moses sagte zu ihm: »Diese Leute haben uns kostenlos mitgenommen, und du hast ihr Boot versenkt, um die Leute zu ertrinken! Wahrlich, du hast etwas Schreckliches getan.« (18.71) Al-Khadir sagte: »Habe ich nicht gesagt, dass du keine Geduld mit mir haben kannst?« (18.72) Moses sagte: „Zieht mich nicht zur Rechenschaft für das, was ich vergessen habe, und seid nicht hart zu mir wegen meiner Angelegenheit (mit euch).“ (18.73) Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Die erste Entschuldigung, die Moses vorbrachte, war, dass er es vergessen hatte. Da kam ein Spatz, setzte sich über den Rand des Bootes und tauchte seinen Schnabel einmal ins Meer. Al-Khadir sagte zu Moses: ‚Mein Wissen und dein Wissen sind im Vergleich zu Allahs Wissen wie das, was dieser Spatz aus dem Meer geholt hat.‘ Dann stiegen beide aus dem Boot, und während sie am Meeresufer entlanggingen, sah Al-Khadir einen Jungen, der mit anderen Jungen spielte. Al-Khadir packte den Kopf des Jungen, riss ihn mit seinen Händen ab und tötete ihn. Moses sagte: ‚Hast du eine unschuldige Seele getötet, die niemanden getötet hat? Wahrlich, du hast etwas Verbotenes getan.‘“ (18.74) Er sagte: „Habe ich dir nicht gesagt, dass du keine Geduld mit mir haben kannst?“ (18.75) (Der Untererzähler sagte, der zweite Vorwurf sei schärfer als der erste.) Moses sagte: „Wenn ich dich danach noch um etwas bitte, halte mich nicht in deiner Nähe; du hast von mir eine Entschuldigung erhalten.“ (18.76) Dann gingen sie beide weiter, bis sie zu den Einwohnern einer Stadt kamen. Sie baten sie um Essen, aber sie weigerten sich, sie zu bewirten. (In dieser Stadt) fanden sie eine Mauer, die kurz vor dem Einsturz stand. (18.77) Al-Khadir richtete sie eigenhändig wieder auf. Moses sagte: „Das sind die Leute, zu denen wir gekommen sind, aber sie haben uns weder bewirtet noch als Gäste aufgenommen. Wenn du gewollt hättest, hättest du sicherlich eine Entschädigung dafür verlangen können.“ Al-Khadir sagte: „Dies ist die Trennung zwischen mir und dir … das ist die Deutung jener Dinge, über die du keine Geduld aufbringen konntest.“ (18.78-82) Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: „Wir wünschten, Moses wäre geduldiger gewesen, damit Allah uns mehr über ihre Geschichte hätte erzählen können.“
Sa'id bin Jubair (RA) Sahih Al-Buchari #4725 Sahih
Sahih Al-Buchari : 2
Ibn Juraij (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ‌إِبْرَاهِيمُ ​بْنُ ​مُوسَى، ‌أَخْبَرَنَا هِشَامُ بْنُ يُوسُفَ، أَنَّ ابْنَ جُرَيْجٍ، أَخْبَرَهُمْ قَالَ أَخْبَرَنِي يَعْلَى بْنُ مُسْلِمٍ، وَعَمْرُو بْنُ دِينَارٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ، يَزِيدُ أَحَدُهُمَا عَلَى صَاحِبِهِ وَغَيْرَهُمَا قَدْ سَمِعْتُهُ يُحَدِّثُهُ عَنْ سَعِيدٍ قَالَ إِنَّا لَعِنْدَ ابْنِ عَبَّاسٍ فِي بَيْتِهِ، إِذْ قَالَ سَلُونِي قُلْتُ أَىْ أَبَا عَبَّاسٍ ـ جَعَلَنِي اللَّهُ فِدَاكَ ـ بِالْكُوفَةِ رَجُلٌ قَاصٌّ يُقَالُ لَهُ نَوْفٌ، يَزْعُمُ أَنَّهُ لَيْسَ بِمُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ، أَمَّا عَمْرٌو فَقَالَ لِي قَالَ قَدْ كَذَبَ عَدُوُّ اللَّهِ، وَأَمَّا يَعْلَى فَقَالَ لِي قَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ حَدَّثَنِي أُبَىُّ بْنُ كَعْبٍ قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ مُوسَى رَسُولُ اللَّهِ ـ عَلَيْهِ السَّلاَمُ ـ قَالَ ذَكَّرَ النَّاسَ يَوْمًا حَتَّى إِذَا فَاضَتِ الْعُيُونُ، وَرَقَّتِ الْقُلُوبُ وَلَّى، فَأَدْرَكَهُ رَجُلٌ، فَقَالَ أَىْ رَسُولَ اللَّهِ هَلْ فِي الأَرْضِ أَحَدٌ أَعْلَمُ مِنْكَ قَالَ لاَ، فَعَتَبَ عَلَيْهِ إِذْ لَمْ يَرُدَّ الْعِلْمَ إِلَى اللَّهِ قِيلَ بَلَى قَالَ أَىْ رَبِّ فَأَيْنَ قَالَ بِمَجْمَعِ الْبَحْرَيْنِ قَالَ أَىْ رَبِّ اجْعَلْ لِي عَلَمًا أَعْلَمُ ذَلِكَ بِهِ ‏"‏‏.‏ فَقَالَ لِي عَمْرٌو قَالَ ‏"‏ حَيْثُ يُفَارِقُكَ الْحُوتُ ‏"‏‏.‏ وَقَالَ لِي يَعْلَى قَالَ ‏"‏ خُذْ نُونًا مَيِّتًا حَيْثُ يُنْفَخُ فِيهِ الرُّوحُ، فَأَخَذَ حُوتًا فَجَعَلَهُ فِي مِكْتَلٍ فَقَالَ لِفَتَاهُ لاَ أُكَلِّفُكَ إِلاَّ أَنْ تُخْبِرَنِي بِحَيْثُ يُفَارِقُكَ الْحُوتُ‏.‏ قَالَ مَا كَلَّفْتَ كَثِيرًا فَذَلِكَ قَوْلُهُ جَلَّ ذِكْرُهُ ‏{‏وَإِذْ قَالَ مُوسَى لِفَتَاهُ‏}‏ يُوشَعَ بْنِ نُونٍ ـ لَيْسَتْ عَنْ سَعِيدٍ ـ قَالَ فَبَيْنَمَا هُوَ فِي ظِلِّ صَخْرَةٍ فِي مَكَانٍ ثَرْيَانَ، إِذْ تَضَرَّبَ الْحُوتُ، وَمُوسَى نَائِمٌ، فَقَالَ فَتَاهُ لاَ أُوقِظُهُ حَتَّى إِذَا اسْتَيْقَظَ نَسِيَ أَنْ يُخْبِرَهُ، وَتَضَرَّبَ الْحُوتُ، حَتَّى دَخَلَ الْبَحْرَ فَأَمْسَكَ اللَّهُ عَنْهُ جِرْيَةَ الْبَحْرِ حَتَّى كَأَنَّ أَثَرَهُ فِي حَجَرٍ ـ قَالَ لِي عَمْرٌو هَكَذَا كَأَنَّ أَثَرَهُ فِي حَجَرٍ، وَحَلَّقَ بَيْنَ إِبْهَامَيْهِ وَاللَّتَيْنِ تَلِيانِهِمَا ـ لَقَدْ لَقِينَا مِنْ سَفَرِنَا هَذَا نَصَبًا قَالَ قَدْ قَطَعَ اللَّهُ عَنْكَ النَّصَبَ ـ لَيْسَتْ هَذِهِ عَنْ سَعِيدٍ ـ أَخْبَرَهُ، فَرَجَعَا فَوَجَدَا خَضِرًا ـ قَالَ لِي عُثْمَانُ بْنُ أَبِي سُلَيْمَانَ ـ عَلَى طِنْفِسَةٍ خَضْرَاءَ عَلَى كَبِدِ الْبَحْرِ ـ قَالَ سَعِيدُ بْنُ جُبَيْرٍ ـ مُسَجًّى بِثَوْبِهِ قَدْ جَعَلَ طَرَفَهُ تَحْتَ رِجْلَيْهِ، وَطَرَفَهُ تَحْتَ رَأْسِهِ، فَسَلَّمَ عَلَيْهِ مُوسَى، فَكَشَفَ عَنْ وَجْهِهِ، وَقَالَ هَلْ بِأَرْضِي مِنْ سَلاَمٍ مَنْ أَنْتَ قَالَ أَنَا مُوسَى‏.‏ قَالَ مُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ قَالَ نَعَمْ‏.‏ قَالَ فَمَا شَأْنُكَ قَالَ جِئْتُ لِتُعَلِّمَنِي مِمَّا عُلِّمْتَ رَشَدًا‏.‏ قَالَ أَمَا يَكْفِيكَ أَنَّ التَّوْرَاةَ بِيَدَيْكَ، وَأَنَّ الْوَحْىَ يَأْتِيكَ، يَا مُوسَى إِنَّ لِي عِلْمًا لاَ يَنْبَغِي لَكَ أَنْ تَعْلَمَهُ وَإِنَّ لَكَ عِلْمًا لاَ يَنْبَغِي لِي أَنْ أَعْلَمَهُ، فَأَخَذَ طَائِرٌ بِمِنْقَارِهِ مِنَ الْبَحْرِ وَقَالَ وَاللَّهِ مَا عِلْمِي وَمَا عِلْمُكَ فِي جَنْبِ عِلْمِ اللَّهِ إِلاَّ كَمَا أَخَذَ هَذَا الطَّائِرُ بِمِنْقَارِهِ مِنَ الْبَحْرِ، حَتَّى إِذَا رَكِبَا فِي السَّفِينَةِ وَجَدَا مَعَابِرَ صِغَارًا تَحْمِلُ أَهْلَ هَذَا السَّاحِلِ إِلَى أَهْلِ هَذَا السَّاحِلِ الآخَرِ عَرَفُوهُ، فَقَالُوا عَبْدُ اللَّهِ الصَّالِحُ ـ قَالَ قُلْنَا لِسَعِيدٍ خَضِرٌ قَالَ نَعَمْ ـ لاَ نَحْمِلُهُ بِأَجْرٍ، فَخَرَقَهَا وَوَتَدَ فِيهَا وَتِدًا‏.‏ قَالَ مُوسَى أَخَرَقْتَهَا لِتُغْرِقَ أَهْلَهَا لَقَدْ جِئْتَ شَيْئًا إِمْرًا ـ قَالَ مُجَاهِدٌ مُنْكَرًا ـ قَالَ أَلَمْ أَقُلْ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِي صَبْرًا كَانَتِ الأُولَى نِسْيَانًا وَالْوُسْطَى شَرْطًا وَالثَّالِثَةُ عَمْدًا قَالَ لاَ تُؤَاخِذْنِي بِمَا نَسِيتُ وَلاَ تُرْهِقْنِي مِنْ أَمْرِي عُسْرًا، لَقِيَا غُلاَمًا فَقَتَلَهُ ـ قَالَ يَعْلَى قَالَ سَعِيدٌ ـ وَجَدَ غِلْمَانًا يَلْعَبُونَ، فَأَخَذَ غُلاَمًا كَافِرًا ظَرِيفًا فَأَضْجَعَهُ، ثُمَّ ذَبَحَهُ بِالسِّكِّينِ‏.‏ قَالَ أَقَتَلْتَ نَفْسًا زَكِيَّةً بِغَيْرِ نَفْسٍ لَمْ تَعْمَلْ بِالْحِنْثِ ـ وَكَانَ ابْنُ عَبَّاسٍ قَرَأَهَا زَكِيَّةً زَاكِيَةً مُسْلِمَةً كَقَوْلِكَ غُلاَمًا زَكِيًّا ـ فَانْطَلَقَا، فَوَجَدَا جِدَارًا يُرِيدُ أَنْ يَنْقَضَّ فَأَقَامَهُ ـ قَالَ سَعِيدٌ بِيَدِهِ هَكَذَا ـ وَرَفَعَ يَدَهُ فَاسْتَقَامَ ـ قَالَ يَعْلَى ـ حَسِبْتُ أَنَّ سَعِيدًا قَالَ فَمَسَحَهُ بِيَدِهِ فَاسْتَقَامَ، لَوْ شِئْتَ لاَتَّخَذْتَ عَلَيْهِ أَجْرًا ـ قَالَ سَعِيدٌ أَجْرًا نَأْكُلُهُ ـ وَكَانَ وَرَاءَهُمْ، وَكَانَ أَمَامَهُمْ ـ قَرَأَهَا ابْنُ عَبَّاسٍ أَمَامَهُمْ مَلِكٌ ـ يَزْعُمُونَ عَنْ غَيْرِ سَعِيدٍ أَنَّهُ هُدَدُ بْنُ بُدَدٍ، وَالْغُلاَمُ الْمَقْتُولُ، اسْمُهُ يَزْعُمُونَ جَيْسُورٌ مَلِكٌ يَأْخُذُ كُلَّ سَفِينَةٍ غَصْبًا، فَأَرَدْتُ إِذَا هِيَ مَرَّتْ بِهِ أَنْ يَدَعَهَا لِعَيْبِهَا، فَإِذَا جَاوَزُوا أَصْلَحُوهَا فَانْتَفَعُوا بِهَا وَمِنْهُمْ مَنْ يَقُولُ سَدُّوهَا بِقَارُورَةٍ وَمِنْهُمْ مَنْ يَقُولُ بِالْقَارِ، كَانَ أَبَوَاهُ مُؤْمِنَيْنِ، وَكَانَ كَافِرًا فَخَشِينَا أَنْ يُرْهِقَهُمَا طُغْيَانًا وَكُفْرًا، أَنْ يَحْمِلَهُمَا حُبُّهُ عَلَى أَنْ يُتَابِعَاهُ عَلَى دِينِهِ فَأَرَدْنَا أَنْ يُبَدِّلَهُمَا رَبُّهُمَا خَيْرًا مِنْهُ زَكَاةً لِقَوْلِهِ أَقَتَلْتَ نَفْسًا زَكِيَّةً وَأَقْرَبَ رُحْمًا هُمَا بِهِ أَرْحَمُ مِنْهُمَا بِالأَوَّلِ، الَّذِي قَتَلَ خَضِرٌ وَزَعَمَ غَيْرُ سَعِيدٍ أَنَّهُمَا أُبْدِلاَ جَارِيَةً، وأَمَّا دَاوُدُ بْنُ أَبِي عَاصِمٍ فَقَالَ عَنْ غَيْرِ وَاحِدٍ إِنَّهَا جَارِيَةٌ‏"‏‏.‏
Ya'la ‌bin ​Muslim, ​'Amr ‌bin Dinar und einige andere überlieferten die Geschichte von Sa'id bin Jubair. Sa'id berichtete: Als wir im Haus von Ibn 'Abbas waren, sagte dieser: „Stellt mir Fragen.“ Ich sagte: „O Abu 'Abbas! Möge Allah mich für dich opfern! Es gibt einen Mann in Kufa, einen Geschichtenerzähler namens Nauf, der behauptet, er (Al-Khadirs Gefährte) sei nicht Moses vom Stamm der Bani Israel.“ Was `Amr betrifft, so sagte er zu mir: „Ibn `Abbas sagte: ‚(Nauf), der Feind Allahs, hat gelogen.‘ Aber Ya`la sagte zu mir: „Ibn `Abbas sagte, Ubai bin Ka`b sagte, der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Einst predigte Moses, der Gesandte Allahs (ﷺ), den Menschen, bis ihre Augen Tränen vergossen und ihre Herzen weich wurden, woraufhin er seine Predigt beendete. Dann kam ein Mann zu Moses und fragte: ‚O Gesandter Allahs (ﷺ)! Gibt es jemanden auf Erden, der gelehrter ist als du?‘ Moses antwortete: ‚Nein.‘ Da ermahnte Allah ihn (Moses), weil er nicht alles Wissen Allah zuschrieb. Es wurde (im Namen Allahs) gesagt: ‚Doch, (es gibt einen von uns, der mehr weiß als du).‘ Moses sagte: ‚O mein Herr!‘“ „Wo ist er?“, fragte man ihn. Allah antwortete: „Am Zusammenfluss der beiden Meere.“ Moses sagte: „O mein Herr! Nenne mir ein Zeichen, an dem ich den Ort erkennen werde.“ Amr sagte zu mir: „Allah sagte: ‚Dieser Ort wird dort sein, wo der Fisch dich verlässt.‘ Ya'la sagte zu mir: ‚Allah sagte (zu Moses): ‚Nimm einen toten Fisch, und dein Ziel wird der Ort sein, wo er wieder lebendig wird.‘“ So nahm Moses einen Fisch, legte ihn in einen Korb und sagte zu seinem Diener: „Ich möchte dich nicht belästigen, außer dass du mich informierst, sobald dieser Fisch dich verlässt.“ Er sagte (zu Moses): „…“ Du hast nicht zu viel verlangt.“ Und das ist, wie Allah es erwähnt: „Und (gedenke), als Moses zu seinem Diener sagte …“ (18:60) Yusha‘ bin Noon. (Sa‘id sagte nicht, dass …). Der Prophet (ﷺ) sagte: „Während der Diener im Schatten des Felsens an einem feuchten Ort war, schlüpfte der Fisch (lebendig) heraus, während Moses schlief.“ Sein Begleiter sagte (zu sich selbst): „Ich werde ihn nicht wecken.“ Doch als er erwachte, vergaß er, ihm zu sagen, dass der Fisch herausgeschlüpft und ins Meer zurückgekehrt war. Allah hielt den Fluss des Meeres an der Stelle an, wo der Fisch gewesen war, sodass seine Spur aussah, als wäre sie in einen Felsen gezeichnet worden. Amr formte mit seinen Daumen und Zeigefingern ein Loch und sagte zu mir: „So, als wäre seine Spur in einen Felsen gezeichnet worden.“ Moses sagte: „Wir haben auf unserer Reise viel Mühe erlitten.“ (Dies wurde nicht von Sa'id überliefert.) Dann kehrten sie zurück und fanden Al-Khadir. Uthman ibn Abi Sulaiman sagte zu mir: „Sie fanden ihn auf einem grünen Teppich mitten im Meer. Al-Khadir war mit seinem Gewand bedeckt, dessen eines Ende unter seinen Füßen und das andere unter seinem Kopf lag. Als Moses ihn grüßte, enthüllte er sein Gesicht und sagte erstaunt: »Gibt es in meinem Land einen solchen Gruß? Wer bist du?« Moses antwortete: »Ich bin Moses.« Al-Khadir fragte: »Bist du der Moses der Bani Israel?« Moses antwortete: »Ja.« Al-Khadir fragte: »Was willst du?« Moses antwortete: »Ich bin zu dir gekommen, damit du mich die Wahrheit lehrst, die dir gelehrt wurde.« Al-Khadir sagte: »Genügt es dir nicht, dass die Tora in deinen Händen ist und die göttliche Offenbarung zu dir kommt, o Moses? Wahrlich, ich besitze Wissen, das du nicht erlangen solltest, und du besitzt Wissen, das ich nicht erlangen sollte.« Zu jener Zeit nahm ein Vogel mit seinem Schnabel Wasser aus dem Meer. Al-Khadir sagte daraufhin: »Bei Allah, mein Wissen und dein Wissen neben Allahs Wissen sind wie das, was dieser Vogel mit seinem Schnabel aus dem Meer genommen hat.« Bis sie an Bord des Bootes gingen (18.71). Sie fanden ein kleines Boot, das die Menschen von dieser Küste zur anderen brachte. Die Besatzung erkannte Al-Khadir und sagte: „Der fromme Diener Allahs.“ (Wir fragten Sa'id: „War das Khadir?“ Er sagte: „Ja.“) Die Bootsmänner sagten: „Wir nehmen ihn nicht mit Fahrgeld an Bord.“ Al-Khadir versenkte das Boot und verschloss das Loch mit einem Stück Holz. Moses sagte: „Hast du es versenkt, um diese Menschen zu ertränken? Du hast wahrlich etwas Schreckliches getan.“ (18.71) (Mujahid sagte: „Moses sagte dies protestierend.“) Al-Khadir sagte: „Habe ich nicht gesagt, dass du keine Geduld mit mir haben kannst?“ (18.72) Die erste Befragung Moses' erfolgte aus Vergesslichkeit, die zweite führte zu einer Verpflichtung für ihn, und die dritte geschah absichtlich. Moses sagte: „Fordert mich nicht zur Rechenschaft für das, was ich vergessen habe, und seid nicht hart zu mir wegen meiner Angelegenheit (mit euch).“ (18.73) Dann fanden sie einen Jungen, und Al-Khadir tötete ihn. Ya'la sagte: Sa'id sagte: „Sie fanden spielende Jungen, und Al-Khadir ergriff einen hübschen ungläubigen Jungen, legte ihn hin und erschlug ihn mit einem Messer.“ Moses sagte: „Habt ihr eine unschuldige Seele getötet, die niemanden getötet hat?“ (18.74) Dann gingen sie weiter und fanden eine Mauer, die einzustürzen drohte, und Al-Khadir richtete sie auf. Sa'id bewegte seine Hand und sagte: „Al-Khadir hob seine Hand, und die Mauer wurde gerade.“ Ya'la sagte: „Ich glaube, Sa'id sagte: Al-Khadir berührte die Wand mit seiner Hand, und sie wurde gerade. (Moses sagte zu Al-Khadir): ‚Wenn du gewollt hättest, hättest du dafür Lohn nehmen können.‘ Sa'id sagte: ‚Lohn, den wir hätten essen können.‘ Und da war ein König in Wut (vor) ihnen“ (18.79). Und da war vor ihnen. Ibn 'Abbas rezitierte: ‚Vor ihnen (war) ein König.‘ Es wird von einer anderen Person als Sa'id berichtet, dass der König Hudad bin Budad hieß. Man sagt, der Junge sei Haisur genannt worden. „Ein König, der jedes Schiff mit Gewalt an sich riss.“ (18.79) So wünschte ich mir, dass dieses Boot, falls es an ihm vorbeifuhr, es wegen seines Mangels zurücklassen würde, und dass man es nach der Vorbeifahrt reparieren und davon profitieren würde. Manche sagten, sie hätten das Loch mit einer Flasche verschlossen, andere mit Teer. „Seine Eltern waren Gläubige, er (der Junge) aber war ein Ungläubiger, und wir (Khadir) fürchteten, er würde sie durch hartnäckigen Unglauben und Rebellion unterdrücken.“ (18.80) (d. h., dass ihre Liebe zu ihm sie dazu bewegen würde, ihm in seiner Religion zu folgen, „so wünschten wir (Khadir), dass ihr Herr ihn für sie gegen einen eintausche, der rechtschaffener und barmherziger sei“ (18:81). Dies war die Antwort auf Moses’ Ausspruch: „Habt ihr eine unschuldige Seele getötet?“ (18.74). „Barmherzig“ bedeutet, dass sie ihm gegenüber barmherziger sein würden als gegenüber demjenigen, den Khadir getötet hatte. Andere als Sa’id sagten, dass sie mit einem Mädchen entschädigt wurden. Dawud ibn Abi ’Asim sagte unter Berufung auf mehrere Überlieferungsquellen, dass dieses nächste Kind ein Mädchen war.
Ibn Juraij (RA) Sahih Al-Buchari #4726 Sahih
Sahih Al-Buchari : 3
Abu Qatada Al-Ansari (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ‌قُتَيْبَةُ، ‌حَدَّثَنَا ​اللَّيْثُ، ‌عَنْ يَحْيَى، عَنْ عُمَرَ بْنِ كَثِيرٍ، عَنْ أَبِي مُحَمَّدٍ، مَوْلَى أَبِي قَتَادَةَ أَنَّ أَبَا قَتَادَةَ، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَوْمَ حُنَيْنٍ ‏"‏ مَنْ لَهُ بَيِّنَةٌ عَلَى قَتِيلٍ قَتَلَهُ، فَلَهُ سَلَبُهُ ‏"‏‏.‏ فَقُمْتُ لأَلْتَمِسَ بَيِّنَةً عَلَى قَتِيلٍ، فَلَمْ أَرَ أَحَدًا يَشْهَدُ لِي، فَجَلَسْتُ، ثُمَّ بَدَا لِي فَذَكَرْتُ أَمْرَهُ إِلَى رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَقَالَ رَجُلٌ مِنْ جُلَسَائِهِ سِلاَحُ هَذَا الْقَتِيلِ الَّذِي يَذْكُرُ عِنْدِي‏.‏ قَالَ فَأَرْضِهِ مِنْهُ‏.‏ فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ كَلاَّ لاَ يُعْطِهِ أُصَيْبِغَ مِنْ قُرَيْشٍ وَيَدَعَ أَسَدًا مِنْ أُسْدِ اللَّهِ يُقَاتِلُ عَنِ اللَّهِ وَرَسُولِهِ‏.‏ قَالَ فَأَمَرَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَأَدَّاهُ إِلَىَّ فَاشْتَرَيْتُ مِنْهُ خِرَافًا فَكَانَ أَوَّلَ مَالٍ تَأَثَّلْتُهُ‏.‏ قَالَ لِي عَبْدُ اللَّهِ عَنِ اللَّيْثِ فَقَامَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم فَأَدَّاهُ إِلَىَّ‏.‏ وَقَالَ أَهْلُ الْحِجَازِ الْحَاكِمُ لاَ يَقْضِي بِعِلْمِهِ، شَهِدَ بِذَلِكَ فِي وِلاَيَتِهِ أَوْ قَبْلَهَا‏.‏ وَلَوْ أَقَرَّ خَصْمٌ عِنْدَهُ لآخَرَ بِحَقٍّ فِي مَجْلِسِ الْقَضَاءِ، فَإِنَّهُ لاَ يَقْضِي عَلَيْهِ فِي قَوْلِ بَعْضِهِمْ، حَتَّى يَدْعُوَ بِشَاهِدَيْنِ فَيُحْضِرَهُمَا إِقْرَارَهُ‏.‏ وَقَالَ بَعْضُ أَهْلِ الْعِرَاقِ مَا سَمِعَ أَوْ رَآهُ فِي مَجْلِسِ الْقَضَاءِ قَضَى بِهِ، وَمَا كَانَ فِي غَيْرِهِ لَمْ يَقْضِ إِلاَّ بِشَاهِدَيْنِ‏.‏ وَقَالَ آخَرُونَ مِنْهُمْ بَلْ يَقْضِي بِهِ، لأَنَّهُ مُؤْتَمَنٌ، وَإِنَّمَا يُرَادُ مِنَ الشَّهَادَةِ مَعْرِفَةُ الْحَقِّ، فَعِلْمُهُ أَكْثَرُ مِنَ الشَّهَادَةِ‏.‏ وَقَالَ بَعْضُهُمْ يَقْضِي بِعِلْمِهِ فِي الأَمْوَالِ، وَلاَ يَقْضِي فِي غَيْرِهَا‏.‏ وَقَالَ الْقَاسِمُ لاَ يَنْبَغِي لِلْحَاكِمِ أَنْ يُمْضِيَ قَضَاءً بِعِلْمِهِ دُونَ عِلْمِ غَيْرِهِ، مَعَ أَنَّ عِلْمَهُ أَكْثَرُ مِنْ شَهَادَةِ غَيْرِهِ، وَلَكِنَّ فِيهِ تَعَرُّضًا لِتُهَمَةِ نَفْسِهِ عِنْدَ الْمُسْلِمِينَ، وَإِيقَاعًا لَهُمْ فِي الظُّنُونِ، وَقَدْ كَرِهَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم الظَّنَّ فَقَالَ ‏"‏ إِنَّمَا هَذِهِ صَفِيَّةُ ‏"‏‏.‏
Der ‌Gesandte ‌Allahs ​(ﷺ) ‌sagte am Tag der Schlacht von Hunain: „Wer einen Ungläubigen getötet hat und dafür einen Beweis oder einen Zeugen hat, dem gehören die Waffen und Besitztümer des Verstorbenen.“ Ich stand auf, um einen Zeugen zu suchen, der bezeugen konnte, dass ich einen Ungläubigen getötet hatte, aber ich konnte keinen finden und setzte mich wieder. Dann dachte ich, ich sollte den Fall dem Gesandten Allahs (ﷺ) schildern. Und als ich das tat, sagte ein Mann von denen, die bei ihm saßen: „Die Waffen des Getöteten, von dem er gesprochen hat, sind bei mir. Bitte gib ihm in meinem Namen Recht.“ Abu Bakr sagte: „Nein, er wird einem Vogel der Quraisch nicht die Waffen geben und einen der Löwen Allahs, der für die Sache Allahs und Seines Gesandten kämpft, ihrer berauben.“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) stand auf und gab es mir, und ich kaufte mir von dem Preis einen Garten, und das war mein erster Besitz, den ich durch die Kriegsbeute erwarb. Die Leute im Hidschas sagten: „Ein Richter sollte kein Urteil nach seinem Wissen fällen, ob er Zeuge war, als er Richter war oder zuvor.“ Und wenn ein Prozessbeteiligter im Gericht ein Geständnis zugunsten seines Gegners ablegt, sollte der Richter nach Ansicht einiger Gelehrter kein Urteil gegen ihn fällen, bis der Beteiligte zwei Zeugen für sein Geständnis benennt. Und einige Leute im Irak sagten: „Ein Richter kann ein Urteil nach dem fällen, was er im Gerichtssaal selbst hört oder bezeugt (das Geständnis des Prozessbeteiligten), aber wenn das Geständnis außerhalb des Gerichtssaals stattfindet, sollte er kein Urteil fällen, bis zwei Zeugen das Geständnis bezeugt haben.“ Einige sagten: „Ein Richter kann ein Urteil aufgrund seiner Kenntnis des Falles fällen, da er vertrauenswürdig ist und ein Zeuge lediglich verpflichtet ist, die Wahrheit zu sagen. Das Wissen des Richters ist größer als das des Zeugen.“ Andere sagten: „Ein Richter kann nur in Fällen, die Eigentum betreffen, nach seinem Wissen urteilen, in anderen Fällen jedoch nicht.“ Al-Qasim sagte: „Ein Richter sollte kein Urteil aufgrund seines Wissens fällen, wenn andere nicht wissen, was er weiß, obwohl sein Wissen größer ist als das eines Zeugen, da er sich sonst dem Verdacht der Muslime aussetzen und bei ihnen unbegründete Zweifel hervorrufen könnte.“
Abu Qatada Al-Ansari (RA) Sahih Al-Buchari #7170 Sahih
Sahih Muslim : 4
Sahih
حَدَّثَنَا ​حَرْمَلَةُ ‌بْنُ ​يَحْيَى ‌التُّجِيبِيُّ، أَخْبَرَنَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ وَهْبٍ، حَدَّثَنِي أَبُو شُرَيْحٍ، أَنَّ أَبَا الأَسْوَدِ، حَدَّثَهُ عَنْ عُرْوَةَ بْنِ الزُّبَيْرِ، قَالَ قَالَتْ لِي عَائِشَةُ يَا ابْنَ أُخْتِي بَلَغَنِي أَنَّحَمَلَ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم عِلْمًا كَثِيرًا - قَالَ - فَلَقِيتُهُ فَسَاءَلْتُهُ عَنْ أَشْيَاءَ يَذْكُرُهَا عَنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏.‏ قَالَ عُرْوَةُ فَكَانَ فِيمَا ذَكَرَ أَنَّ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏ "‏ إِنَّ اللَّهَ لاَ يَنْتَزِعُ الْعِلْمَ مِنَ النَّاسِ انْتِزَاعًا وَلَكِنْ يَقْبِضُ الْعُلَمَاءَ فَيَرْفَعُ الْعِلْمَ مَعَهُمْ وَيُبْقِي فِي النَّاسِ رُءُوسًا جُهَّالاً يُفْتُونَهُمْ بِغَيْرِ عِلْمٍ فَيَضِلُّونَ وَيُضِلُّونَ ‏"‏ ‏.‏ قَالَ عُرْوَةُ فَلَمَّا حَدَّثْتُ عَائِشَةَ بِذَلِكَ أَعْظَمَتْ ذَلِكَ وَأَنْكَرَتْهُ قَالَتْ أَحَدَّثَكَ أَنَّهُ سَمِعَ النَّبِيَّ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ هَذَا قَالَ عُرْوَةُ حَتَّى إِذَا كَانَ قَابِلٌ قَالَتْ لَهُ إِنَّ ابْنَ عَمْرٍو قَدْ قَدِمَ فَالْقَهُ ثُمَّ فَاتِحْهُ حَتَّى تَسْأَلَهُ عَنِ الْحَدِيثِ الَّذِي ذَكَرَهُ لَكَ فِي الْعِلْمِ - قَالَ - فَلَقِيتُهُ فَسَاءَلْتُهُ فَذَكَرَهُ لِي نَحْوَ مَا حَدَّثَنِي بِهِ فِي مَرَّتِهِ الأُولَى ‏.‏ قَالَ عُرْوَةُ فَلَمَّا أَخْبَرْتُهَا بِذَلِكَ قَالَتْ مَا أَحْسِبُهُ إِلاَّ قَدْ صَدَقَ أَرَاهُ لَمْ يَزِدْ فِيهِ شَيْئًا وَلَمْ يَنْقُصْ ‏.‏
Urwa ​ibn ‌Zubair ​berichtete, ‌dass Aischa zu ihm sagte: „Ich habe die Nachricht erhalten, dass Abdullah ibn Amr al-As während der Hadsch-Saison an uns vorbeikommen wird. Besuche ihn und befrage ihn (in religiösen Angelegenheiten), da er vom Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) großes Wissen erlangt hat.“ Ich traf ihn also und befragte ihn zu Dingen, die er vom Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) überliefert hatte. Unter anderem erwähnte er, dass der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) gesagt hatte: „Wahrlich, Allah nimmt den Menschen nicht direkt das Wissen, sondern Er nimmt die Gelehrten und damit auch das Wissen. Er lässt unter den Menschen die Unwissenden als ihre Führer zurück, die religiöse Urteile ohne ausreichendes Wissen fällen und selbst irregehen und andere irreführen.“ 'Urwa sagte: Als ich dies 'Aischa erzählte, hielt sie es für zu viel (um es zu glauben) und zögerte daher, es (als vollkommen wahr) anzunehmen. Sie fragte 'Urwa: Hat er ('Abdullah ibn 'Amr) dir gesagt, dass er den Gesandten Allahs (ﷺ) sagen gehört habe: ('Urwa hatte vergessen, 'Abdullah ibn 'Amr danach zu fragen). Im darauffolgenden Jahr sagte sie ('Aischa) zu ihm ('Urwa): Ibn Amr ist (zur Hajj) gekommen, sprich mit ihm und frage ihn nach diesem Hadith, den er dir (letztes Jahr anlässlich der Hajj) überliefert hat und der das Wissen betrifft. Er ('Urwa) sagte: So traf ich ihn und fragte ihn danach, und er erzählte es mir genau so, wie er es mir zum ersten Mal erzählt hatte. Als ich sie (ʿAʿischa) darüber informierte, sagte sie: Ich glaube, er hat mit Sicherheit die Wahrheit gesagt, und ich stelle fest, dass er weder etwas hinzugefügt noch etwas ausgelassen hat.
Sahih Muslim #6799 Sahih
Dschami at-Tirmidhi : 5
Hakim bin Hizam (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ​مُحَمَّدُ ​بْنُ ‌بَشَّارٍ، ‌حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ سَعِيدٍ، عَنْ شُعْبَةَ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ صَالِحٍ أَبِي الْخَلِيلِ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ الْحَارِثِ، عَنْ حَكِيمِ بْنِ حِزَامٍ، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ الْبَيِّعَانِ بِالْخِيَارِ مَا لَمْ يَتَفَرَّقَا فَإِنْ صَدَقَا وَبَيَّنَا بُورِكَ لَهُمَا فِي بَيْعِهِمَا وَإِنْ كَتَمَا وَكَذَبَا مُحِقَتْ بَرَكَةُ بَيْعِهِمَا ‏"‏ ‏.‏ هَذَا حَدِيثٌ صَحِيحٌ ‏.‏ قَالَ أَبُو عِيسَى وَفِي الْبَابِ عَنْ أَبِي بَرْزَةَ وَحَكِيمِ بْنِ حِزَامٍ وَعَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبَّاسٍ وَعَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَمْرٍو وَسَمُرَةَ وَأَبِي هُرَيْرَةَ ‏.‏ قَالَ أَبُو عِيسَى حَدِيثُ ابْنِ عُمَرَ حَدِيثٌ حَسَنٌ صَحِيحٌ ‏.‏ وَالْعَمَلُ عَلَى هَذَا عِنْدَ بَعْضِ أَهْلِ الْعِلْمِ مِنْ أَصْحَابِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَغَيْرِهِمْ وَهُوَ قَوْلُ الشَّافِعِيِّ وَأَحْمَدَ وَإِسْحَاقَ وَقَالُوا الْفُرْقَةُ بِالأَبْدَانِ لاَ بِالْكَلاَمِ ‏.‏ وَقَدْ قَالَ بَعْضُ أَهْلِ الْعِلْمِ مَعْنَى قَوْلِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ مَا لَمْ يَتَفَرَّقَا ‏"‏ ‏.‏ يَعْنِي الْفُرْقَةَ بِالْكَلاَمِ ‏.‏ وَالْقَوْلُ الأَوَّلُ أَصَحُّ لأَنَّ ابْنَ عُمَرَ هُوَ رَوَى عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَهُوَ أَعْلَمُ بِمَعْنَى مَا رَوَى وَرُوِيَ عَنْهُ أَنَّهُ كَانَ إِذَا أَرَادَ أَنْ يُوجِبَ الْبَيْعَ مَشَى لِيَجِبَ لَهُ ‏.‏ وَهَكَذَا رُوِيَ عَنْ أَبِي بَرْزَةَ الأَسْلَمِيِّ أَنَّ رَجُلَيْنِ اخْتَصَمَا إِلَيْهِ فِي فَرَسٍ بَعْدَ مَا تَبَايَعَا ‏.‏ وَكَانُوا فِي سَفِينَةٍ فَقَالَ لاَ أَرَاكُمَا افْتَرَقْتُمَا وَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ الْبَيِّعَانِ بِالْخِيَارِ مَا لَمْ يَتَفَرَّقَا ‏"‏ ‏.‏ وَقَدْ ذَهَبَ بَعْضُ أَهْلِ الْعِلْمِ مِنْ أَهْلِ الْكُوفَةِ وَغَيْرِهِمْ إِلَى أَنَّ الْفُرْقَةَ بِالْكَلاَمِ وَهُوَ قَوْلُ سُفْيَانَ الثَّوْرِيِّ وَهَكَذَا رُوِيَ عَنْ مَالِكِ بْنِ أَنَسٍ ‏.‏ وَرُوِيَ عَنِ ابْنِ الْمُبَارَكِ أَنَّهُ قَالَ كَيْفَ أَرُدُّ هَذَا وَالْحَدِيثُ فِيهِ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم صَحِيحٌ ‏.‏ وَقَوَّى هَذَا الْمَذْهَبَ ‏.‏ وَمَعْنَى قَوْلِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ إِلاَّ بَيْعَ الْخِيَارِ ‏"‏ ‏.‏ مَعْنَاهُ أَنْ يُخَيِّرَ الْبَائِعُ الْمُشْتَرِيَ بَعْدَ إِيجَابِ الْبَيْعِ فَإِذَا خَيَّرَهُ فَاخْتَارَ الْبَيْعَ فَلَيْسَ لَهُ خِيَارٌ بَعْدَ ذَلِكَ فِي فَسْخِ الْبَيْعِ وَإِنْ لَمْ يَتَفَرَّقَا ‏.‏ هَكَذَا فَسَّرَهُ الشَّافِعِيُّ وَغَيْرُهُ ‏.‏ وَمِمَّا يُقَوِّي قَوْلَ مَنْ يَقُولُ الْفُرْقَةُ بِالأَبْدَانِ لاَ بِالْكَلاَمِ حَدِيثُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَمْرٍو عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم ‏.‏
Hakim bin Hizam (RA) Dschami at-Tirmidhi #1246 Sahih
Sahih Al-Buchari : 6
Ibn Abbas (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ‌أَبُو ​الْيَمَانِ ​الْحَكَمُ ​بْنُ نَافِعٍ، قَالَ أَخْبَرَنَا شُعَيْبٌ، عَنِ الزُّهْرِيِّ، قَالَ أَخْبَرَنِي عُبَيْدُ اللَّهِ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُتْبَةَ بْنِ مَسْعُودٍ، أَنَّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عَبَّاسٍ، أَخْبَرَهُ أَنَّ أَبَا سُفْيَانَ بْنَ حَرْبٍ أَخْبَرَهُ أَنَّ هِرَقْلَ أَرْسَلَ إِلَيْهِ فِي رَكْبٍ مِنْ قُرَيْشٍ ـ وَكَانُوا تُجَّارًا بِالشَّأْمِ ـ فِي الْمُدَّةِ الَّتِي كَانَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم مَادَّ فِيهَا أَبَا سُفْيَانَ وَكُفَّارَ قُرَيْشٍ، فَأَتَوْهُ وَهُمْ بِإِيلِيَاءَ فَدَعَاهُمْ فِي مَجْلِسِهِ، وَحَوْلَهُ عُظَمَاءُ الرُّومِ ثُمَّ دَعَاهُمْ وَدَعَا بِتَرْجُمَانِهِ فَقَالَ أَيُّكُمْ أَقْرَبُ نَسَبًا بِهَذَا الرَّجُلِ الَّذِي يَزْعُمُ أَنَّهُ نَبِيٌّ فَقَالَ أَبُو سُفْيَانَ فَقُلْتُ أَنَا أَقْرَبُهُمْ نَسَبًا‏.‏ فَقَالَ أَدْنُوهُ مِنِّي، وَقَرِّبُوا أَصْحَابَهُ، فَاجْعَلُوهُمْ عِنْدَ ظَهْرِهِ‏.‏ ثُمَّ قَالَ لِتَرْجُمَانِهِ قُلْ لَهُمْ إِنِّي سَائِلٌ هَذَا عَنْ هَذَا الرَّجُلِ، فَإِنْ كَذَبَنِي فَكَذِّبُوهُ‏.‏ فَوَاللَّهِ لَوْلاَ الْحَيَاءُ مِنْ أَنْ يَأْثِرُوا عَلَىَّ كَذِبًا لَكَذَبْتُ عَنْهُ، ثُمَّ كَانَ أَوَّلَ مَا سَأَلَنِي عَنْهُ أَنْ قَالَ كَيْفَ نَسَبُهُ فِيكُمْ قُلْتُ هُوَ فِينَا ذُو نَسَبٍ‏.‏ قَالَ فَهَلْ قَالَ هَذَا الْقَوْلَ مِنْكُمْ أَحَدٌ قَطُّ قَبْلَهُ قُلْتُ لاَ‏.‏ قَالَ فَهَلْ كَانَ مِنْ آبَائِهِ مِنْ مَلِكٍ قُلْتُ لاَ‏.‏ قَالَ فَأَشْرَافُ النَّاسِ يَتَّبِعُونَهُ أَمْ ضُعَفَاؤُهُمْ فَقُلْتُ بَلْ ضُعَفَاؤُهُمْ‏.‏ قَالَ أَيَزِيدُونَ أَمْ يَنْقُصُونَ قُلْتُ بَلْ يَزِيدُونَ‏.‏ قَالَ فَهَلْ يَرْتَدُّ أَحَدٌ مِنْهُمْ سَخْطَةً لِدِينِهِ بَعْدَ أَنْ يَدْخُلَ فِيهِ قُلْتُ لاَ‏.‏ قَالَ فَهَلْ كُنْتُمْ تَتَّهِمُونَهُ بِالْكَذِبِ قَبْلَ أَنْ يَقُولَ مَا قَالَ قُلْتُ لاَ‏.‏ قَالَ فَهَلْ يَغْدِرُ قُلْتُ لاَ، وَنَحْنُ مِنْهُ فِي مُدَّةٍ لاَ نَدْرِي مَا هُوَ فَاعِلٌ فِيهَا‏.‏ قَالَ وَلَمْ تُمْكِنِّي كَلِمَةٌ أُدْخِلُ فِيهَا شَيْئًا غَيْرُ هَذِهِ الْكَلِمَةِ‏.‏ قَالَ فَهَلْ قَاتَلْتُمُوهُ قُلْتُ نَعَمْ‏.‏ قَالَ فَكَيْفَ كَانَ قِتَالُكُمْ إِيَّاهُ قُلْتُ الْحَرْبُ بَيْنَنَا وَبَيْنَهُ سِجَالٌ، يَنَالُ مِنَّا وَنَنَالُ مِنْهُ‏.‏ قَالَ مَاذَا يَأْمُرُكُمْ قُلْتُ يَقُولُ اعْبُدُوا اللَّهَ وَحْدَهُ، وَلاَ تُشْرِكُوا بِهِ شَيْئًا، وَاتْرُكُوا مَا يَقُولُ آبَاؤُكُمْ، وَيَأْمُرُنَا بِالصَّلاَةِ وَالصِّدْقِ وَالْعَفَافِ وَالصِّلَةِ‏.‏ فَقَالَ لِلتَّرْجُمَانِ قُلْ لَهُ سَأَلْتُكَ عَنْ نَسَبِهِ، فَذَكَرْتَ أَنَّهُ فِيكُمْ ذُو نَسَبٍ، فَكَذَلِكَ الرُّسُلُ تُبْعَثُ فِي نَسَبِ قَوْمِهَا، وَسَأَلْتُكَ هَلْ قَالَ أَحَدٌ مِنْكُمْ هَذَا الْقَوْلَ فَذَكَرْتَ أَنْ لاَ، فَقُلْتُ لَوْ كَانَ أَحَدٌ قَالَ هَذَا الْقَوْلَ قَبْلَهُ لَقُلْتُ رَجُلٌ يَأْتَسِي بِقَوْلٍ قِيلَ قَبْلَهُ، وَسَأَلْتُكَ هَلْ كَانَ مِنْ آبَائِهِ مِنْ مَلِكٍ فَذَكَرْتَ أَنْ لاَ، قُلْتُ فَلَوْ كَانَ مِنْ آبَائِهِ مِنْ مَلِكٍ قُلْتُ رَجُلٌ يَطْلُبُ مُلْكَ أَبِيهِ، وَسَأَلْتُكَ هَلْ كُنْتُمْ تَتَّهِمُونَهُ بِالْكَذِبِ قَبْلَ أَنْ يَقُولَ مَا قَالَ فَذَكَرْتَ أَنْ لاَ، فَقَدْ أَعْرِفُ أَنَّهُ لَمْ يَكُنْ لِيَذَرَ الْكَذِبَ عَلَى النَّاسِ وَيَكْذِبَ عَلَى اللَّهِ، وَسَأَلْتُكَ أَشْرَافُ النَّاسِ اتَّبَعُوهُ أَمْ ضُعَفَاؤُهُمْ فَذَكَرْتَ أَنَّ ضُعَفَاءَهُمُ اتَّبَعُوهُ، وَهُمْ أَتْبَاعُ الرُّسُلِ، وَسَأَلْتُكَ أَيَزِيدُونَ أَمْ يَنْقُصُونَ فَذَكَرْتَ أَنَّهُمْ يَزِيدُونَ، وَكَذَلِكَ أَمْرُ الإِيمَانِ حَتَّى يَتِمَّ، وَسَأَلْتُكَ أَيَرْتَدُّ أَحَدٌ سَخْطَةً لِدِينِهِ بَعْدَ أَنْ يَدْخُلَ فِيهِ فَذَكَرْتَ أَنْ لاَ، وَكَذَلِكَ الإِيمَانُ حِينَ تُخَالِطُ بَشَاشَتُهُ الْقُلُوبَ، وَسَأَلْتُكَ هَلْ يَغْدِرُ فَذَكَرْتَ أَنْ لاَ، وَكَذَلِكَ الرُّسُلُ لاَ تَغْدِرُ، وَسَأَلْتُكَ بِمَا يَأْمُرُكُمْ، فَذَكَرْتَ أَنَّهُ يَأْمُرُكُمْ أَنْ تَعْبُدُوا اللَّهَ، وَلاَ تُشْرِكُوا بِهِ شَيْئًا، وَيَنْهَاكُمْ عَنْ عِبَادَةِ الأَوْثَانِ، وَيَأْمُرُكُمْ بِالصَّلاَةِ وَالصِّدْقِ وَالْعَفَافِ‏.‏ فَإِنْ كَانَ مَا تَقُولُ حَقًّا فَسَيَمْلِكُ مَوْضِعَ قَدَمَىَّ هَاتَيْنِ، وَقَدْ كُنْتُ أَعْلَمُ أَنَّهُ خَارِجٌ، لَمْ أَكُنْ أَظُنُّ أَنَّهُ مِنْكُمْ، فَلَوْ أَنِّي أَعْلَمُ أَنِّي أَخْلُصُ إِلَيْهِ لَتَجَشَّمْتُ لِقَاءَهُ، وَلَوْ كُنْتُ عِنْدَهُ لَغَسَلْتُ عَنْ قَدَمِهِ‏.‏ ثُمَّ دَعَا بِكِتَابِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم الَّذِي بَعَثَ بِهِ دِحْيَةُ إِلَى عَظِيمِ بُصْرَى، فَدَفَعَهُ إِلَى هِرَقْلَ فَقَرَأَهُ فَإِذَا فِيهِ بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَنِ الرَّحِيمِ‏.‏ مِنْ مُحَمَّدٍ عَبْدِ اللَّهِ وَرَسُولِهِ إِلَى هِرَقْلَ عَظِيمِ الرُّومِ‏.‏ سَلاَمٌ عَلَى مَنِ اتَّبَعَ الْهُدَى، أَمَّا بَعْدُ فَإِنِّي أَدْعُوكَ بِدِعَايَةِ الإِسْلاَمِ، أَسْلِمْ تَسْلَمْ، يُؤْتِكَ اللَّهُ أَجْرَكَ مَرَّتَيْنِ، فَإِنْ تَوَلَّيْتَ فَإِنَّ عَلَيْكَ إِثْمَ الأَرِيسِيِّينَ وَ‏{‏يَا أَهْلَ الْكِتَابِ تَعَالَوْا إِلَى كَلِمَةٍ سَوَاءٍ بَيْنَنَا وَبَيْنَكُمْ أَنْ لاَ نَعْبُدَ إِلاَّ اللَّهَ وَلاَ نُشْرِكَ بِهِ شَيْئًا وَلاَ يَتَّخِذَ بَعْضُنَا بَعْضًا أَرْبَابًا مِنْ دُونِ اللَّهِ فَإِنْ تَوَلَّوْا فَقُولُوا اشْهَدُوا بِأَنَّا مُسْلِمُونَ‏}‏ قَالَ أَبُو سُفْيَانَ فَلَمَّا قَالَ مَا قَالَ، وَفَرَغَ مِنْ قِرَاءَةِ الْكِتَابِ كَثُرَ عِنْدَهُ الصَّخَبُ، وَارْتَفَعَتِ الأَصْوَاتُ وَأُخْرِجْنَا، فَقُلْتُ لأَصْحَابِي حِينَ أُخْرِجْنَا لَقَدْ أَمِرَ أَمْرُ ابْنِ أَبِي كَبْشَةَ، إِنَّهُ يَخَافُهُ مَلِكُ بَنِي الأَصْفَرِ‏.‏ فَمَا زِلْتُ مُوقِنًا أَنَّهُ سَيَظْهَرُ حَتَّى أَدْخَلَ اللَّهُ عَلَىَّ الإِسْلاَمَ‏.‏ وَكَانَ ابْنُ النَّاظُورِ صَاحِبُ إِيلِيَاءَ وَهِرَقْلَ سُقُفًّا عَلَى نَصَارَى الشَّأْمِ، يُحَدِّثُ أَنَّ هِرَقْلَ حِينَ قَدِمَ إِيلِيَاءَ أَصْبَحَ يَوْمًا خَبِيثَ النَّفْسِ، فَقَالَ بَعْضُ بَطَارِقَتِهِ قَدِ اسْتَنْكَرْنَا هَيْئَتَكَ‏.‏ قَالَ ابْنُ النَّاظُورِ وَكَانَ هِرَقْلُ حَزَّاءً يَنْظُرُ فِي النُّجُومِ، فَقَالَ لَهُمْ حِينَ سَأَلُوهُ إِنِّي رَأَيْتُ اللَّيْلَةَ حِينَ نَظَرْتُ فِي النُّجُومِ مَلِكَ الْخِتَانِ قَدْ ظَهَرَ، فَمَنْ يَخْتَتِنُ مِنْ هَذِهِ الأُمَّةِ قَالُوا لَيْسَ يَخْتَتِنُ إِلاَّ الْيَهُودُ فَلاَ يُهِمَّنَّكَ شَأْنُهُمْ وَاكْتُبْ إِلَى مَدَايِنِ مُلْكِكَ، فَيَقْتُلُوا مَنْ فِيهِمْ مِنَ الْيَهُودِ‏.‏ فَبَيْنَمَا هُمْ عَلَى أَمْرِهِمْ أُتِيَ هِرَقْلُ بِرَجُلٍ أَرْسَلَ بِهِ مَلِكُ غَسَّانَ، يُخْبِرُ عَنْ خَبَرِ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم فَلَمَّا اسْتَخْبَرَهُ هِرَقْلُ قَالَ اذْهَبُوا فَانْظُرُوا أَمُخْتَتِنٌ هُوَ أَمْ لاَ‏.‏ فَنَظَرُوا إِلَيْهِ، فَحَدَّثُوهُ أَنَّهُ مُخْتَتِنٌ، وَسَأَلَهُ عَنِ الْعَرَبِ فَقَالَ هُمْ يَخْتَتِنُونَ‏.‏ فَقَالَ هِرَقْلُ هَذَا مَلِكُ هَذِهِ الأُمَّةِ قَدْ ظَهَرَ‏.‏ ثُمَّ كَتَبَ هِرَقْلُ إِلَى صَاحِبٍ لَهُ بِرُومِيَةَ، وَكَانَ نَظِيرَهُ فِي الْعِلْمِ، وَسَارَ هِرَقْلُ إِلَى حِمْصَ، فَلَمْ يَرِمْ حِمْصَ حَتَّى أَتَاهُ كِتَابٌ مِنْ صَاحِبِهِ يُوَافِقُ رَأْىَ هِرَقْلَ عَلَى خُرُوجِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَأَنَّهُ نَبِيٌّ، فَأَذِنَ هِرَقْلُ لِعُظَمَاءِ الرُّومِ فِي دَسْكَرَةٍ لَهُ بِحِمْصَ ثُمَّ أَمَرَ بِأَبْوَابِهَا فَغُلِّقَتْ، ثُمَّ اطَّلَعَ فَقَالَ يَا مَعْشَرَ الرُّومِ، هَلْ لَكُمْ فِي الْفَلاَحِ وَالرُّشْدِ وَأَنْ يَثْبُتَ مُلْكُكُمْ فَتُبَايِعُوا هَذَا النَّبِيَّ، فَحَاصُوا حَيْصَةَ حُمُرِ الْوَحْشِ إِلَى الأَبْوَابِ، فَوَجَدُوهَا قَدْ غُلِّقَتْ، فَلَمَّا رَأَى هِرَقْلُ نَفْرَتَهُمْ، وَأَيِسَ مِنَ الإِيمَانِ قَالَ رُدُّوهُمْ عَلَىَّ‏.‏ وَقَالَ إِنِّي قُلْتُ مَقَالَتِي آنِفًا أَخْتَبِرُ بِهَا شِدَّتَكُمْ عَلَى دِينِكُمْ، فَقَدْ رَأَيْتُ‏.‏ فَسَجَدُوا لَهُ وَرَضُوا عَنْهُ، فَكَانَ ذَلِكَ آخِرَ شَأْنِ هِرَقْلَ‏.‏ رَوَاهُ صَالِحُ بْنُ كَيْسَانَ وَيُونُسُ وَمَعْمَرٌ عَنِ الزُّهْرِيِّ‏.‏
Abdullah ‌ibn ​Abbas ​berichtete: ​Abu Sufyan ibn Harb teilte mir mit, dass Herakleios ihm einen Boten geschickt hatte, während er eine Karawane der Quraisch begleitete. Sie waren Kaufleute und trieben Handel in Scham (Syrien, Palästina, Libanon und Jordanien), zu einer Zeit, als der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) einen Waffenstillstand mit Abu Sufyan und den ungläubigen Quraisch geschlossen hatte. So begaben sich Abu Sufyan und seine Gefährten zu Herakleios nach Ilya (Jerusalem). Herakleios rief sie vor Gericht, und alle hohen römischen Würdenträger waren um ihn versammelt. Er rief seinen Dolmetscher, der Herakleios’ Frage übersetzte und ihnen sagte: „Wer von euch ist eng mit dem Mann verwandt, der behauptet, ein Prophet zu sein?“ Abu Sufyan antwortete: „Ich bin sein nächster Verwandter (in der Gruppe).“ Herakleios sagte: „Bringt ihn (Abu Sufyan) zu mir und lasst seine Gefährten hinter ihm stehen.“ Abu Sufyan fügte hinzu: „Heraklius wies seinen Dolmetscher an, meinen Gefährten auszurichten, er wolle mir einige Fragen über diesen Mann (den Propheten) stellen, und falls ich lügen sollte, sollten sie mich widerlegen.“ Abu Sufyan fuhr fort: „Bei Allah! Hätte ich nicht befürchtet, von meinen Gefährten einen Lügner genannt zu werden, hätte ich nicht die Wahrheit über den Propheten gesagt. Seine erste Frage an mich lautete: ‚Welchen Stand hat er unter euch?‘ Ich antwortete: ‚Er stammt aus einer angesehenen Familie.‘ Heraklius fragte weiter: ‚Hat vor ihm jemals jemand von euch behauptet, Prophet zu sein?‘ Ich antwortete: ‚Nein.‘ Er fragte: ‚War unter seinen Vorfahren ein König?‘ Ich antwortete: ‚Nein.‘ Heraklius fragte: ‚Folgen ihm die Adligen oder die Armen?‘ Ich antwortete: ‚Es sind die Armen.‘ Er fragte: ‚Nehmen seine Anhänger zu oder ab?‘ Ich antwortete: ‚Sie nehmen zu.‘“ Dann fragte er: „Gibt es unter denen, die seine Religion annehmen, jemanden, der später unzufrieden wird und ihr abschwört?“ Ich antwortete: „Nein.“ Herakleios fragte: „Hast du ihn jemals beschuldigt, vor seiner Behauptung, ein Prophet zu sein, gelogen zu haben?“ Ich antwortete: „Nein.“ Herakleios fragte: „Bricht er seine Versprechen?“ Ich antwortete: „Nein. Wir haben einen Waffenstillstand mit ihm, aber wir wissen nicht, was er daraus machen wird.“ Ich fand keine Gelegenheit, etwas anderes gegen ihn zu sagen. Herakleios fragte: „Hattest du jemals Krieg gegen ihn?“ Ich antwortete: „Ja.“ Dann fragte er: „Wie gingen die Schlachten aus?“ Ich antwortete: „Manchmal war er siegreich, manchmal wir.“ Herakleios fragte: „Was befiehlt er euch zu tun?“ Ich sagte: „Er befiehlt uns, Allah und nur Allah anzubeten und nichts neben Ihm anzubeten und alles abzulehnen, was unsere Vorfahren gesagt haben.“ Er gebietet uns zu beten, die Wahrheit zu sprechen, keusch zu sein und gute Beziehungen zu unseren Verwandten zu pflegen.“ Heraklius bat den Übersetzer, mir Folgendes zu übermitteln: „Ich fragte dich nach seiner Familie, und du antwortetest, er stamme aus einer sehr vornehmen Familie. Tatsächlich stammen alle Apostel aus vornehmen Familien ihrer jeweiligen Völker. Ich fragte dich, ob sonst noch jemand unter euch so etwas behaupte, und du verneintest. Wäre die Antwort bejahend gewesen, hätte ich gedacht, dieser Mann folge der Aussage seines Vorgängers. Dann fragte ich dich, ob einer seiner Vorfahren König gewesen sei. Deine Antwort verneinte, und wäre sie bejahend gewesen, hätte ich gedacht, dieser Mann wolle sein angestammtes Königreich zurückerobern. Weiterhin fragte ich, ob er jemals der Lüge bezichtigt worden sei, bevor er das sagte, was er sagte, und du verneintest. So wunderte ich mich, wie jemand, der nicht über andere lügt, jemals über Allah lügen könnte. Schließlich fragte ich dich, ob ihm die Reichen oder die Armen folgten.“ Du antwortetest, dass es die Armen waren, die ihm folgten. Und tatsächlich folgten alle Apostel eben dieser Bevölkerungsgruppe. Dann fragte ich dich, ob seine Anhängerschaft zunehme oder abnehme. Du antwortetest, dass sie zunehme, und dies sei der Weg des wahren Glaubens, bis er in jeder Hinsicht vollkommen sei. Ich fragte dich weiter, ob es jemanden gäbe, der, nachdem er seine Religion angenommen hatte, unzufrieden wurde und sie wieder verwarf. Deine Antwort war verneinend, und dies ist in der Tat ein Zeichen des wahren Glaubens, wenn seine Freude die Herzen erfüllt und sie vollständig durchdringt. Ich fragte dich, ob er jemals verraten habe. Du antwortetest verneinend, und ebenso verraten die Apostel niemals. Dann fragte ich dich, was er euch geboten habe. Du antwortetest, er habe euch geboten, Allah und Allah allein anzubeten und nichts neben Ihm anzubeten, und er habe euch verboten, Götzen anzubeten, und er habe euch geboten zu beten, die Wahrheit zu sprechen und keusch zu sein. Wenn das, was du gesagt hast, wahr ist, wird er sehr bald diesen Platz unter meinen Füßen einnehmen. Ich wusste es (aus den Schriften), dass er erscheinen würde, aber ich wusste nicht, dass er von dir sein würde. Wenn ich ihn sicher erreichen könnte, würde ich ihm unverzüglich entgegengehen, und wenn ich bei ihm wäre, würde ich ihm gewiss die Füße waschen.“ Herakleios bat daraufhin um den Brief des Gesandten Allahs, den Dihya dem Statthalter von Busra überbracht hatte, welcher ihn Herakleios zum Lesen weiterleitete. Der Inhalt des Briefes lautete wie folgt: „Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen. Dieser Brief stammt von Muhammad, dem Diener Allahs und Seinem Gesandten, an Herakleios, den Herrscher von Byzanz. Friede sei mit dem, der dem rechten Weg folgt. Ich lade euch zum Islam ein. Wenn ihr Muslime werdet, werdet ihr in Sicherheit sein, und Allah wird euren Lohn verdoppeln. Wenn ihr diese Einladung zum Islam ablehnt, begeht ihr eine Sünde der Arisiyin (Ackerbauern, Bauern, d. h. eures Volkes). Und (Allahs Aussage:) ‚O ihr Leute der Schrift! Kommt zu einem gemeinsamen Wort, dass wir niemanden außer Allah anbeten und Ihm nichts beigesellen und dass keiner von uns andere zu Herren neben Allah nimmt. Wenn sie sich dann abwenden, sprecht: Bezeugt, dass wir Muslime sind (diejenigen, die sich Allah ergeben haben).‘“ (3:64). Abu Sufyan fügte hinzu: „Als Herakleios seine Rede beendet und den Brief verlesen hatte, brach im Königshof ein großes Getöse aus. Wir wurden daraufhin aus dem Hof hinausgeführt. Ich sagte meinen Gefährten, dass die Frage nach Ibn Abi Kabsha (dem Propheten Muhammad (ﷺ)) so viel Bedeutung erlangt habe, dass selbst der König der Bani al-Asfar (Byzantiner) ihn fürchte. Da begann ich mir sicher zu werden, dass er (der Prophet) in naher Zukunft der Sieger sein würde, bis ich den Islam annahm (d. h. Allah mich dazu leitete).“ Der Untererzähler fügt hinzu: „Ibn an-Natur war der Statthalter von Ilya (Jerusalem), und Herakleios war das Oberhaupt der Christen von Scham. Ibn an-Natur berichtet, dass Herakleios einmal, als er Ilya (Jerusalem) besuchte, morgens in trauriger Stimmung aufwachte. Einige seiner Priester fragten ihn, warum er so bedrückt sei.“ Heraklius war Wahrsager und Astrologe. Er antwortete: „Nachts, als ich die Sterne betrachtete, sah ich, dass der Anführer derer, die die Beschneidung praktizieren, erschienen ist (zum Eroberer geworden ist). Wer sind diese Beschneider?“ Die Leute antworteten: „Außer den Juden praktiziert niemand die Beschneidung, also brauchst du dich nicht vor ihnen (den Juden) zu fürchten. Gib einfach den Befehl, jeden Juden im Land zu töten.“ Während sie darüber diskutierten, wurde ein Bote des Königs von Ghassan hereingebracht, der Heraklius die Nachricht vom Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) überbringen sollte. Nachdem Heraklius die Nachricht gehört hatte, befahl er den Leuten, nachzusehen, ob der Bote von Ghassan beschnitten war. Die Leute berichteten Heraklius, dass er beschnitten war. Heraklius fragte ihn dann nach den Arabern. Der Bote antwortete: „Auch die Araber praktizieren die Beschneidung.“ (Nachdem Heraklius dies gehört hatte) bemerkte er, dass die Herrschaft der Araber erschienen war. Herakleios schrieb daraufhin einen Brief an seinen Freund in Rom, der ihm an Wissen ebenbürtig war. Anschließend reiste Herakleios nach Homs. Herakleios lebte in einer Stadt in Syrien und blieb dort, bis er die Antwort seines Freundes auf seinen Brief erhielt, der seine Ansicht über das Erscheinen des Propheten (ﷺ) und dessen Prophetentum bestätigte. Daraufhin lud Herakleios alle byzantinischen Oberhäupter in seinen Palast in Homs ein. Als sie sich versammelt hatten, befahl er, alle Palasttore zu schließen. Dann trat er hinaus und sprach: „O Byzantiner! Wenn ihr Erfolg wollt, die rechte Rechtleitung sucht und euer Reich erhalten möchtet, dann leistet diesem Propheten den Treueeid (d. h. nehmt den Islam an).“ (Nachdem sie Herakleios’ Worte gehört hatten) stürmten die Menschen wie Onager zu den Palasttoren, fanden diese aber verschlossen vor. Herakleios erkannte ihren Hass auf den Islam, und als er die Hoffnung auf ihre Annahme des Islam aufgab, befahl er, sie zurückzubringen. (Als sie zurückkehrten) sagte er: „Was ich bereits gesagt habe, diente nur dazu, die Stärke eurer Überzeugung zu prüfen, und ich habe sie gesehen.“ Die Menschen warfen sich vor ihm nieder und waren ihm wohlgesinnt. Und damit endete die Geschichte des Heraklius (im Zusammenhang mit seinem Glauben).
Ibn Abbas (RA) Sahih Al-Buchari #7 Sahih
Sahih Al-Buchari : 7
Ubada bin al-Samit (RA)
Sahih
أَخْبَرَنَا ‌قُتَيْبَةُ ‌بْنُ ‌سَعِيدٍ، ​حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ جَعْفَرٍ، عَنْ حُمَيْدٍ، عَنْ أَنَسٍ، قَالَ أَخْبَرَنِي عُبَادَةُ بْنُ الصَّامِتِ، أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم خَرَجَ يُخْبِرُ بِلَيْلَةِ الْقَدْرِ، فَتَلاَحَى رَجُلاَنِ مِنَ الْمُسْلِمِينَ فَقَالَ ‏ "‏ إِنِّي خَرَجْتُ لأُخْبِرَكُمْ بِلَيْلَةِ الْقَدْرِ، وَإِنَّهُ تَلاَحَى فُلاَنٌ وَفُلاَنٌ فَرُفِعَتْ وَعَسَى أَنْ يَكُونَ خَيْرًا لَكُمُ الْتَمِسُوهَا فِي السَّبْعِ وَالتِّسْعِ وَالْخَمْسِ ‏"‏‏.‏
'Ubada ‌bin ‌As-Samit ‌berichtete: ​„Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) ging hinaus, um den Leuten die Nacht der Bestimmung (al-Qadr) mitzuteilen. Doch dann entstand ein Streit zwischen zwei muslimischen Männern. Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: ‚Ich kam hinaus, um euch die Nacht der Bestimmung mitzuteilen, aber da der und der und der und der gestritten hat, habe ich das Wissen darüber vergessen. Vielleicht ist es besser so für euch. Sucht nun in der 7., 9. und 5. Nacht (der letzten zehn Nächte des Monats Ramadan) danach.‘“
Ubada bin al-Samit (RA) Sahih Al-Buchari #49 Sahih
Sahih Al-Buchari : 8
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ‌مُسَدَّدٌ، ‌قَالَ ​حَدَّثَنَا ‌إِسْمَاعِيلُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ، أَخْبَرَنَا أَبُو حَيَّانَ التَّيْمِيُّ، عَنْ أَبِي زُرْعَةَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، قَالَ كَانَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم بَارِزًا يَوْمًا لِلنَّاسِ، فَأَتَاهُ جِبْرِيلُ فَقَالَ مَا الإِيمَانُ قَالَ ‏"‏ الإِيمَانُ أَنْ تُؤْمِنَ بِاللَّهِ وَمَلاَئِكَتِهِ وَبِلِقَائِهِ وَرُسُلِهِ، وَتُؤْمِنَ بِالْبَعْثِ ‏"‏‏.‏ قَالَ مَا الإِسْلاَمُ قَالَ ‏"‏ الإِسْلاَمُ أَنْ تَعْبُدَ اللَّهَ وَلاَ تُشْرِكَ بِهِ، وَتُقِيمَ الصَّلاَةَ، وَتُؤَدِّيَ الزَّكَاةَ الْمَفْرُوضَةَ، وَتَصُومَ رَمَضَانَ ‏"‏‏.‏ قَالَ مَا الإِحْسَانُ قَالَ ‏"‏ أَنْ تَعْبُدَ اللَّهَ كَأَنَّكَ تَرَاهُ، فَإِنْ لَمْ تَكُنْ تَرَاهُ فَإِنَّهُ يَرَاكَ ‏"‏‏.‏ قَالَ مَتَى السَّاعَةُ قَالَ ‏"‏ مَا الْمَسْئُولُ عَنْهَا بِأَعْلَمَ مِنَ السَّائِلِ، وَسَأُخْبِرُكَ عَنْ أَشْرَاطِهَا إِذَا وَلَدَتِ الأَمَةُ رَبَّهَا، وَإِذَا تَطَاوَلَ رُعَاةُ الإِبِلِ الْبُهْمُ فِي الْبُنْيَانِ، فِي خَمْسٍ لاَ يَعْلَمُهُنَّ إِلاَّ اللَّهُ ‏"‏‏.‏ ثُمَّ تَلاَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم ‏{‏إِنَّ اللَّهَ عِنْدَهُ عِلْمُ السَّاعَةِ‏}‏ الآيَةَ‏.‏ ثُمَّ أَدْبَرَ فَقَالَ ‏"‏ رُدُّوهُ ‏"‏‏.‏ فَلَمْ يَرَوْا شَيْئًا‏.‏ فَقَالَ ‏"‏ هَذَا جِبْرِيلُ جَاءَ يُعَلِّمُ النَّاسَ دِينَهُمْ ‏"‏‏.‏ قَالَ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ جَعَلَ ذَلِكَ كُلَّهُ مِنَ الإِيمَانِ‏.‏
Abu ‌Huraira ‌berichtete: ​Eines ‌Tages, als der Prophet (Friede sei mit ihm) in Gesellschaft einiger Leute saß, erschien der Engel Gabriel und fragte: „Was ist Glaube?“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) antwortete: „Glaube bedeutet, an Allah, Seine Engel, die Begegnung mit Ihm, Seine Gesandten und die Auferstehung zu glauben.“ Dann fragte er weiter: „Was ist Islam?“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) antwortete: „Allah allein anzubeten und niemanden sonst, das Gebet vollkommen zu verrichten, die obligatorische Almosensteuer (Zakat) zu entrichten und im Monat Ramadan zu fasten.“ Dann fragte er weiter: „Was ist Ihsan (Vollkommenheit)?“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) antwortete: „Allah so anzubeten, als sähe man Ihn. Und wenn man diesen Zustand der Hingabe nicht erreichen kann, muss man bedenken, dass Er einen ansieht.“ Dann fragte er weiter: „Wann wird die Stunde anbrechen?“ Der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) antwortete: „Der Antwortende weiß es nicht besser als der Fragende.“ Aber ich werde euch über seine Vorzeichen unterrichten. 1. Wenn eine Sklavin ihrem Herrn ein Kind gebiert. 2. Wenn die Hirten schwarzer Kamele anfangen, sich zu brüsten und mit anderen im Bau höherer Gebäude zu wetteifern. Und die Stunde ist eines der fünf Dinge, die niemand außer Allah kennt. Der Prophet (Friede sei mit ihm) rezitierte dann: „Wahrlich, nur Allah kennt die Stunde.“ (31:34) Dann ging jener Mann (Gabriel) fort, und der Prophet (Friede sei mit ihm) bat seine Gefährten, ihn zurückzurufen, doch sie konnten ihn nicht sehen. Da sagte der Prophet (Friede sei mit ihm): „Das war Gabriel, der gekommen ist, um den Menschen ihre Religion zu lehren.“ Abu 'Abdullah sagte: Er (der Prophet) betrachtete all dies als Teil des Glaubens.
Abu Hurairah (RA) Sahih Al-Buchari #50 Sahih
Sahih Al-Buchari : 9
An-Nu'man ibn Bashir (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ‌أَبُو ​نُعَيْمٍ، ‌حَدَّثَنَا ‌زَكَرِيَّاءُ، عَنْ عَامِرٍ، قَالَ سَمِعْتُ النُّعْمَانَ بْنَ بَشِيرٍ، يَقُولُ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏ "‏ الْحَلاَلُ بَيِّنٌ وَالْحَرَامُ بَيِّنٌ، وَبَيْنَهُمَا مُشَبَّهَاتٌ لاَ يَعْلَمُهَا كَثِيرٌ مِنَ النَّاسِ، فَمَنِ اتَّقَى الْمُشَبَّهَاتِ اسْتَبْرَأَ لِدِيِنِهِ وَعِرْضِهِ، وَمَنْ وَقَعَ فِي الشُّبُهَاتِ كَرَاعٍ يَرْعَى حَوْلَ الْحِمَى، يُوشِكُ أَنْ يُوَاقِعَهُ‏.‏ أَلاَ وَإِنَّ لِكُلِّ مَلِكٍ حِمًى، أَلاَ إِنَّ حِمَى اللَّهِ فِي أَرْضِهِ مَحَارِمُهُ، أَلاَ وَإِنَّ فِي الْجَسَدِ مُضْغَةً إِذَا صَلَحَتْ صَلَحَ الْجَسَدُ كُلُّهُ، وَإِذَا فَسَدَتْ فَسَدَ الْجَسَدُ كُلُّهُ‏.‏ أَلاَ وَهِيَ الْقَلْبُ ‏"‏‏.‏
An-Nu'man ‌bin ​Bashir ‌berichtete: ‌Ich hörte den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen: „Sowohl das Erlaubte als auch das Verbotene sind offenkundig, doch dazwischen gibt es Zweifelhaftes (Verdächtiges), und die meisten Menschen wissen nichts darüber. Wer sich also vor diesen verdächtigen Dingen hütet, bewahrt seine Religion und seine Ehre. Wer sich aber auf diese verdächtigen Dinge einlässt, gleicht einem Hirten, der seine Tiere in der Nähe der Hima (der privaten Weide) eines anderen weiden lässt und jederzeit Gefahr läuft, sie zu betreten. (O ihr Menschen!) Hütet euch! Jeder König hat eine Hima, und die Hima Allahs auf Erden sind Seine verbotenen Dinge. Hütet euch! Es gibt ein Stück Fleisch im Körper; wenn es gut wird, wird der ganze Körper gut; wenn es aber verdirbt, verdirbt der ganze Körper. Und das ist das Herz.“
An-Nu'man ibn Bashir (RA) Sahih Al-Buchari #52 Sahih
Sahih Al-Buchari : 10
Ibn Masud (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ‌مُحَمَّدُ ​بْنُ ‌يُوسُفَ، ‌قَالَ أَخْبَرَنَا سُفْيَانُ، عَنِ الأَعْمَشِ، عَنْ أَبِي وَائِلٍ، عَنِ ابْنِ مَسْعُودٍ، قَالَ كَانَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم يَتَخَوَّلُنَا بِالْمَوْعِظَةِ فِي الأَيَّامِ، كَرَاهَةَ السَّآمَةِ عَلَيْنَا‏.‏
Ibn ‌Mas'ud ​berichtete: ‌Der ‌Prophet (ﷺ) sorgte beim Predigen dafür, dass wir uns nicht langweilten, indem er einen geeigneten Zeitpunkt wählte. (Er vermied es, uns ständig mit Predigten und Wissen zu belästigen.)
Ibn Masud (RA) Sahih Al-Buchari #68 Sahih
Sahih Al-Buchari : 11
Ibn Abbas (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ​أَبُو ‌مَعْمَرٍ، ​قَالَ ​حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَارِثِ، قَالَ حَدَّثَنَا خَالِدٌ، عَنْ عِكْرِمَةَ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ، قَالَ ضَمَّنِي رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وَقَالَ ‏ "‏ اللَّهُمَّ عَلِّمْهُ الْكِتَابَ ‏"‏‏.‏
Ibn ​Abbas ‌berichtete: ​Einst ​umarmte mich der Prophet (ﷺ) und sagte: „O Allah! Gewähre ihm das Wissen des Buches (Koran).“
Ibn Abbas (RA) Sahih Al-Buchari #75 Sahih
Sahih Al-Buchari : 12
Abu Musa Al-Aschari (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ​مُحَمَّدُ ​بْنُ ​الْعَلاَءِ، ​قَالَ حَدَّثَنَا حَمَّادُ بْنُ أُسَامَةَ، عَنْ بُرَيْدِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ، عَنْ أَبِي بُرْدَةَ، عَنْ أَبِي مُوسَى، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏ "‏ مَثَلُ مَا بَعَثَنِي اللَّهُ بِهِ مِنَ الْهُدَى وَالْعِلْمِ كَمَثَلِ الْغَيْثِ الْكَثِيرِ أَصَابَ أَرْضًا، فَكَانَ مِنْهَا نَقِيَّةٌ قَبِلَتِ الْمَاءَ، فَأَنْبَتَتِ الْكَلأَ وَالْعُشْبَ الْكَثِيرَ، وَكَانَتْ مِنْهَا أَجَادِبُ أَمْسَكَتِ الْمَاءَ، فَنَفَعَ اللَّهُ بِهَا النَّاسَ، فَشَرِبُوا وَسَقَوْا وَزَرَعُوا، وَأَصَابَتْ مِنْهَا طَائِفَةً أُخْرَى، إِنَّمَا هِيَ قِيعَانٌ لاَ تُمْسِكُ مَاءً، وَلاَ تُنْبِتُ كَلأً، فَذَلِكَ مَثَلُ مَنْ فَقِهَ فِي دِينِ اللَّهِ وَنَفَعَهُ مَا بَعَثَنِي اللَّهُ بِهِ، فَعَلِمَ وَعَلَّمَ، وَمَثَلُ مَنْ لَمْ يَرْفَعْ بِذَلِكَ رَأْسًا، وَلَمْ يَقْبَلْ هُدَى اللَّهِ الَّذِي أُرْسِلْتُ بِهِ ‏"‏‏.‏ قَالَ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ قَالَ إِسْحَاقُ وَكَانَ مِنْهَا طَائِفَةٌ قَيَّلَتِ الْمَاءَ‏.‏ قَاعٌ يَعْلُوهُ الْمَاءُ، وَالصَّفْصَفُ الْمُسْتَوِي مِنَ الأَرْضِ‏.‏
Abu ​Musa ​berichtete: ​Der ​Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Das Gleichnis der Rechtleitung und des Wissens, mit dem Allah mich gesandt hat, ist wie reichlich Regen, der auf die Erde fällt. Ein Teil davon war fruchtbarer Boden, der das Regenwasser aufnahm und üppiges Grün hervorbrachte. Ein anderer Teil war hart und hielt das Regenwasser fest, und Allah ließ die Menschen davon profitieren. Sie nutzten es zum Trinken, zum Tränken ihrer Tiere und zur Bewässerung ihrer Felder. Ein weiterer Teil war unfruchtbar und konnte weder Wasser speichern noch Grün hervorbringen (dieses Land brachte keinen Nutzen). Das erste Beispiel ist derjenige, der Allahs Religion versteht und Nutzen daraus zieht, was Allah durch mich (den Propheten) offenbart hat, und der es lernt und dann andere lehrt. Das letzte Beispiel ist derjenige, der sich nicht darum kümmert und Allahs Rechtleitung, die durch mich offenbart wurde, nicht annimmt (er ist wie jenes unfruchtbare Land).“
Abu Musa Al-Aschari (RA) Sahih Al-Buchari #79 Sahih
Sahih Al-Buchari : 13
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ‌عِمْرَانُ ‌بْنُ ‌مَيْسَرَةَ، ‌قَالَ حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَارِثِ، عَنْ أَبِي التَّيَّاحِ، عَنْ أَنَسٍ، قَالَ قَالَ رَسُولُ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم ‏ "‏ إِنَّ مِنْ أَشْرَاطِ السَّاعَةِ أَنْ يُرْفَعَ الْعِلْمُ، وَيَثْبُتَ الْجَهْلُ، وَيُشْرَبَ الْخَمْرُ، وَيَظْهَرَ الزِّنَا ‏"‏‏.‏
Anas ‌berichtete: ‌Der ‌Gesandte ‌Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Zu den Vorzeichen der Stunde gehören: 1. Religiöses Wissen wird verschwinden (durch den Tod religiöser Gelehrter). 2. Religiöse Unwissenheit wird vorherrschen. 3. Alkoholkonsum wird weit verbreitet sein. 4. Offener, ungesetzlicher Geschlechtsverkehr wird weit verbreitet sein.“
Anas ibn Malik (RA) Sahih Al-Buchari #80 Sahih
Sahih Al-Buchari : 14
Anas ibn Malik (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ‌مُسَدَّدٌ، ‌قَالَ ‌حَدَّثَنَا ​يَحْيَى، عَنْ شُعْبَةَ، عَنْ قَتَادَةَ، عَنْ أَنَسٍ، قَالَ لأُحَدِّثَنَّكُمْ حَدِيثًا لاَ يُحَدِّثُكُمْ أَحَدٌ بَعْدِي سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏ "‏ مِنْ أَشْرَاطِ السَّاعَةِ أَنْ يَقِلَّ الْعِلْمُ، وَيَظْهَرَ الْجَهْلُ، وَيَظْهَرَ الزِّنَا، وَتَكْثُرَ النِّسَاءُ وَيَقِلَّ الرِّجَالُ، حَتَّى يَكُونَ لِخَمْسِينَ امْرَأَةً الْقَيِّمُ الْوَاحِدُ ‏"‏‏.‏
Anas ‌berichtete: ‌Ich ‌werde ​euch einen Hadith erzählen, und niemand außer mir wird euch danach darüber berichten. Ich hörte den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen: Zu den Vorzeichen der Stunde gehören: 1. Das religiöse Wissen wird abnehmen (durch den Tod der Gelehrten). 2. Religiöse Unwissenheit wird vorherrschen. 3. Offener, ungesetzlicher Geschlechtsverkehr wird weit verbreitet sein. 4. Die Zahl der Frauen wird zunehmen und die der Männer so stark abnehmen, dass ein Mann für fünfzig Frauen sorgen muss.
Anas ibn Malik (RA) Sahih Al-Buchari #81 Sahih
Sahih Al-Buchari : 15
Abdullah ibn Umar (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ‌سَعِيدُ ‌بْنُ ​عُفَيْرٍ، ‌قَالَ حَدَّثَنِي اللَّيْثُ، قَالَ حَدَّثَنِي عُقَيْلٌ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ حَمْزَةَ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ، أَنَّ ابْنَ عُمَرَ، قَالَ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏"‏ بَيْنَا أَنَا نَائِمٌ أُتِيتُ بِقَدَحِ لَبَنٍ، فَشَرِبْتُ حَتَّى إِنِّي لأَرَى الرِّيَّ يَخْرُجُ فِي أَظْفَارِي، ثُمَّ أَعْطَيْتُ فَضْلِي عُمَرَ بْنَ الْخَطَّابِ ‏"‏‏.‏ قَالُوا فَمَا أَوَّلْتَهُ يَا رَسُولَ اللَّهِ قَالَ ‏"‏ الْعِلْمَ ‏"‏‏.‏
Ibn ‌Umar ‌berichtete: ​Der ‌Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) sagte: „Während ich schlief, sah ich, wie mir ein Becher voll Milch gebracht wurde, und ich trank ihn aus, bis ich bemerkte, wie die Milch unter meinen Fingernägeln hervortrat. Dann gab ich die restliche Milch Umar ibn al-Khattab.“ Die Gefährten des Propheten (Friede sei mit ihm) fragten: „Wie deutest du diesen Traum, o Gesandter Allahs (Friede sei mit ihm)?“ Er antwortete: „(Es ist religiöses) Wissen.“
Abdullah ibn Umar (RA) Sahih Al-Buchari #82 Sahih
Sahih Al-Buchari : 16
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ‌الْمَكِّيُّ ​بْنُ ‌إِبْرَاهِيمَ، ​قَالَ أَخْبَرَنَا حَنْظَلَةُ بْنُ أَبِي سُفْيَانَ، عَنْ سَالِمٍ، قَالَ سَمِعْتُ أَبَا هُرَيْرَةَ، عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏ "‏ يُقْبَضُ الْعِلْمُ، وَيَظْهَرُ الْجَهْلُ وَالْفِتَنُ، وَيَكْثُرُ الْهَرْجُ ‏"‏‏.‏ قِيلَ يَا رَسُولَ اللَّهِ وَمَا الْهَرْجُ فَقَالَ هَكَذَا بِيَدِهِ، فَحَرَّفَهَا، كَأَنَّهُ يُرِيدُ الْقَتْلَ‏.‏
Abu ‌Huraira ​berichtete: ‌Der ​Prophet (ﷺ) sagte: „(Religiöses) Wissen wird verschwinden (durch den Tod von Gelehrten), Unwissenheit (in der Religion) und Leiden werden auftreten; und das Leid wird zunehmen.“ Man fragte: „Was ist Leid, o Gesandter Allahs (ﷺ)?“ Er antwortete mit einer Handbewegung, die „Töten“ bedeutete. (Fath-al-Bari, Seite 192, Band 1)
Abu Hurairah (RA) Sahih Al-Buchari #85 Sahih
Sahih Al-Buchari : 17
Abdullah bin Amr bin al-As (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ‌إِسْمَاعِيلُ ​بْنُ ‌أَبِي ‌أُوَيْسٍ، قَالَ حَدَّثَنِي مَالِكٌ، عَنْ هِشَامِ بْنِ عُرْوَةَ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَمْرِو بْنِ الْعَاصِ، قَالَ سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم يَقُولُ ‏ "‏ إِنَّ اللَّهَ لاَ يَقْبِضُ الْعِلْمَ انْتِزَاعًا، يَنْتَزِعُهُ مِنَ الْعِبَادِ، وَلَكِنْ يَقْبِضُ الْعِلْمَ بِقَبْضِ الْعُلَمَاءِ، حَتَّى إِذَا لَمْ يُبْقِ عَالِمًا، اتَّخَذَ النَّاسُ رُءُوسًا جُهَّالاً فَسُئِلُوا، فَأَفْتَوْا بِغَيْرِ عِلْمٍ، فَضَلُّوا وَأَضَلُّوا ‏"‏‏. قَالَ الْفِرَبْرِيُّ حَدَّثَنَا عَبَّاسٌ قَالَ حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ حَدَّثَنَا جَرِيرٌ عَنْ هِشَامٍ نَحْوَهُ‏.‏
Abdullah ‌ibn ​Amr ‌ibn ‌al-As berichtete: Ich hörte den Gesandten Allahs (Friede sei mit ihm) sagen: „Allah nimmt das Wissen nicht weg, indem er es aus den Herzen der Menschen nimmt, sondern indem er die Gelehrten sterben lässt. Wenn keiner von ihnen mehr lebt, werden die Menschen sich unwissende Führer aussuchen, die, wenn sie befragt werden, ohne Wissen urteilen. So werden sie irregehen und die Menschen in die Irre führen.“
Abdullah bin Amr bin al-As (RA) Sahih Al-Buchari #100 Sahih
Sahih Al-Buchari : 18
Abu Hurairah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ​إِسْمَاعِيلُ، ‌قَالَ ‌حَدَّثَنِي ‌أَخِي، عَنِ ابْنِ أَبِي ذِئْبٍ، عَنْ سَعِيدٍ الْمَقْبُرِيِّ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ، قَالَ حَفِظْتُ مِنْ رَسُولِ اللَّهِ صلى الله عليه وسلم وِعَاءَيْنِ، فَأَمَّا أَحَدُهُمَا فَبَثَثْتُهُ، وَأَمَّا الآخَرُ فَلَوْ بَثَثْتُهُ قُطِعَ هَذَا الْبُلْعُومُ‏.‏
Abu ​Huraira ‌berichtete: ‌Ich ‌habe zwei Arten von Wissen vom Gesandten Allahs (ﷺ) auswendig gelernt. Ich habe euch eine davon mitgeteilt, und wenn ich die zweite mitteilen würde, würde mir der Rachen durchgeschnitten (d. h. ich würde getötet).
Abu Hurairah (RA) Sahih Al-Buchari #120 Sahih
Sahih Al-Buchari : 19
Sa'id bin Jubair (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ​عَبْدُ ‌اللَّهِ ​بْنُ ‌مُحَمَّدٍ، قَالَ حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، قَالَ حَدَّثَنَا عَمْرٌو، قَالَ أَخْبَرَنِي سَعِيدُ بْنُ جُبَيْرٍ، قَالَ قُلْتُ لاِبْنِ عَبَّاسٍ إِنَّ نَوْفًا الْبِكَالِيَّ يَزْعُمُ أَنَّ مُوسَى لَيْسَ بِمُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ، إِنَّمَا هُوَ مُوسَى آخَرُ‏.‏ فَقَالَ كَذَبَ عَدُوُّ اللَّهِ، حَدَّثَنَا أُبَىُّ بْنُ كَعْبٍ عَنِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم قَالَ ‏"‏ قَامَ مُوسَى النَّبِيُّ خَطِيبًا فِي بَنِي إِسْرَائِيلَ، فَسُئِلَ أَىُّ النَّاسِ أَعْلَمُ فَقَالَ أَنَا أَعْلَمُ‏.‏ فَعَتَبَ اللَّهُ عَلَيْهِ، إِذْ لَمْ يَرُدَّ الْعِلْمَ إِلَيْهِ، فَأَوْحَى اللَّهُ إِلَيْهِ أَنَّ عَبْدًا مِنْ عِبَادِي بِمَجْمَعِ الْبَحْرَيْنِ هُوَ أَعْلَمُ مِنْكَ‏.‏ قَالَ يَا رَبِّ وَكَيْفَ بِهِ فَقِيلَ لَهُ احْمِلْ حُوتًا فِي مِكْتَلٍ فَإِذَا فَقَدْتَهُ فَهْوَ ثَمَّ، فَانْطَلَقَ وَانْطَلَقَ بِفَتَاهُ يُوشَعَ بْنِ نُونٍ، وَحَمَلاَ حُوتًا فِي مِكْتَلٍ، حَتَّى كَانَا عِنْدَ الصَّخْرَةِ وَضَعَا رُءُوسَهُمَا وَنَامَا فَانْسَلَّ الْحُوتُ مِنَ الْمِكْتَلِ فَاتَّخَذَ سَبِيلَهُ فِي الْبَحْرِ سَرَبًا، وَكَانَ لِمُوسَى وَفَتَاهُ عَجَبًا، فَانْطَلَقَا بَقِيَّةَ لَيْلَتِهِمَا وَيَوْمِهِمَا فَلَمَّا أَصْبَحَ قَالَ مُوسَى لِفَتَاهُ آتِنَا غَدَاءَنَا، لَقَدْ لَقِينَا مِنْ سَفَرِنَا هَذَا نَصَبًا، وَلَمْ يَجِدْ مُوسَى مَسًّا مِنَ النَّصَبِ حَتَّى جَاوَزَ الْمَكَانَ الَّذِي أُمِرَ بِهِ‏.‏ فَقَالَ لَهُ فَتَاهُ أَرَأَيْتَ إِذْ أَوَيْنَا إِلَى الصَّخْرَةِ فَإِنِّي نَسِيتُ الْحُوتَ، قَالَ مُوسَى ذَلِكَ مَا كُنَّا نَبْغِي، فَارْتَدَّا عَلَى آثَارِهِمَا قَصَصًا، فَلَمَّا انْتَهَيَا إِلَى الصَّخْرَةِ إِذَا رَجُلٌ مُسَجًّى بِثَوْبٍ ـ أَوْ قَالَ تَسَجَّى بِثَوْبِهِ ـ فَسَلَّمَ مُوسَى‏.‏ فَقَالَ الْخَضِرُ وَأَنَّى بِأَرْضِكَ السَّلاَمُ فَقَالَ أَنَا مُوسَى‏.‏ فَقَالَ مُوسَى بَنِي إِسْرَائِيلَ قَالَ نَعَمْ‏.‏ قَالَ هَلْ أَتَّبِعُكَ عَلَى أَنْ تُعَلِّمَنِي مِمَّا عُلِّمْتَ رَشَدًا قَالَ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا، يَا مُوسَى إِنِّي عَلَى عِلْمٍ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ عَلَّمَنِيهِ لاَ تَعْلَمُهُ أَنْتَ، وَأَنْتَ عَلَى عِلْمٍ عَلَّمَكَهُ لاَ أَعْلَمُهُ‏.‏ قَالَ سَتَجِدُنِي إِنْ شَاءَ اللَّهُ صَابِرًا، وَلاَ أَعْصِي لَكَ أَمْرًا، فَانْطَلَقَا يَمْشِيَانِ عَلَى سَاحِلِ الْبَحْرِ لَيْسَ لَهُمَا سَفِينَةٌ، فَمَرَّتْ بِهِمَا سَفِينَةٌ، فَكَلَّمُوهُمْ أَنْ يَحْمِلُوهُمَا، فَعُرِفَ الْخَضِرُ، فَحَمَلُوهُمَا بِغَيْرِ نَوْلٍ، فَجَاءَ عُصْفُورٌ فَوَقَعَ عَلَى حَرْفِ السَّفِينَةِ، فَنَقَرَ نَقْرَةً أَوْ نَقْرَتَيْنِ فِي الْبَحْرِ‏.‏ فَقَالَ الْخَضِرُ يَا مُوسَى، مَا نَقَصَ عِلْمِي وَعِلْمُكَ مِنْ عِلْمِ اللَّهِ إِلاَّ كَنَقْرَةِ هَذَا الْعُصْفُورِ فِي الْبَحْرِ‏.‏ فَعَمَدَ الْخَضِرُ إِلَى لَوْحٍ مِنْ أَلْوَاحِ السَّفِينَةِ فَنَزَعَهُ‏.‏ فَقَالَ مُوسَى قَوْمٌ حَمَلُونَا بِغَيْرِ نَوْلٍ، عَمَدْتَ إِلَى سَفِينَتِهِمْ فَخَرَقْتَهَا لِتُغْرِقَ أَهْلَهَا قَالَ أَلَمْ أَقُلْ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا قَالَ لاَ تُؤَاخِذْنِي بِمَا نَسِيتُ‏.‏ فَكَانَتِ الأُولَى مِنْ مُوسَى نِسْيَانًا‏.‏ فَانْطَلَقَا فَإِذَا غُلاَمٌ يَلْعَبُ مَعَ الْغِلْمَانِ، فَأَخَذَ الْخَضِرُ بِرَأْسِهِ مِنْ أَعْلاَهُ فَاقْتَلَعَ رَأْسَهُ بِيَدِهِ‏.‏ فَقَالَ مُوسَى أَقَتَلْتَ نَفْسًا زَكِيَّةً بِغَيْرِ نَفْسٍ قَالَ أَلَمْ أَقُلْ لَكَ إِنَّكَ لَنْ تَسْتَطِيعَ مَعِيَ صَبْرًا ـ قَالَ ابْنُ عُيَيْنَةَ وَهَذَا أَوْكَدُ ـ فَانْطَلَقَا حَتَّى إِذَا أَتَيَا أَهْلَ قَرْيَةٍ اسْتَطْعَمَا أَهْلَهَا، فَأَبَوْا أَنْ يُضَيِّفُوهُمَا، فَوَجَدَا فِيهَا جِدَارًا يُرِيدُ أَنْ يَنْقَضَّ فَأَقَامَهُ‏.‏ قَالَ الْخَضِرُ بِيَدِهِ فَأَقَامَهُ‏.‏ فَقَالَ لَهُ مُوسَى لَوْ شِئْتَ لاَتَّخَذْتَ عَلَيْهِ أَجْرًا‏.‏ قَالَ هَذَا فِرَاقُ بَيْنِي وَبَيْنِكَ ‏"‏‏.‏ قَالَ النَّبِيُّ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ يَرْحَمُ اللَّهُ مُوسَى، لَوَدِدْنَا لَوْ صَبَرَ حَتَّى يُقَصَّ عَلَيْنَا مِنْ أَمْرِهِمَا ‏"‏‏.‏
Sa'id ​bin ‌Jubair ​berichtete: ‌Ich sagte zu Ibn 'Abbas: „Nauf-Al-Bakali behauptet, Moses (der Gefährte Khadirs) sei nicht der Moses der Bani Israel, sondern ein anderer Moses.“ Ibn 'Abbas bemerkte, dass der Feind Allahs (Nauf) ein Lügner sei. Ubai bin Ka'b berichtete: Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagte: „Einst stand der Prophet Moses (Friede sei mit ihm) auf und sprach zu den Bani Israel. Er wurde gefragt: ‚Wer ist der Gelehrteste unter den Menschen?‘ Er sagte: ‚Ich bin der Gelehrteste.‘ Allah ermahnte Moses, weil er Ihm (Allah) nicht absolutes Wissen zuschrieb. Da offenbarte Allah ihm: ‚Am Zusammenfluss der beiden Meere befindet sich ein Diener unter Meinen Dienern, der gelehrter ist als du.‘ Moses sagte: ‚O mein Herr! Wie kann ich ihn treffen?‘ Allah sagte: ‚Nimm einen Fisch in einen großen Korb und geh weiter. Du wirst ihn dort finden, wo du den Fisch verlierst.‘“ So machte sich Mose mit seinem Diener Juscha ibn Noon auf den Weg und trug einen Fisch in einem großen Korb, bis sie zu einem Felsen kamen. Dort legten sie sich hin und schliefen. Der Fisch glitt aus dem Korb und verschwand wie durch einen Tunnel im Meer. Das war ein erstaunliches Erlebnis für Mose und seinen Diener. Sie wanderten die ganze Nacht und den folgenden Tag weiter. Als der Tag anbrach, sagte Mose zu seinem Diener: „Bring uns unser Frühstück. Wir sind auf dieser Reise sehr erschöpft.“ Mose wurde erst müde, als er den Ort erreichte, von dem ihm erzählt worden war. Dort sagte der Diener zu Mose: „Weißt du noch, als wir zu dem Felsen gingen? Ich hatte den Fisch ganz vergessen.“ Moses bemerkte: „Das ist es, wonach wir gesucht haben.“ So kehrten sie um und folgten ihren Spuren, bis sie den Felsen erreichten. Dort sahen sie einen Mann, der mit einem Gewand bedeckt war (oder sich selbst mit seinem Gewand bedeckte). Moses grüßte ihn. Al-Khadir fragte: „Wie grüßt man sich in eurem Land?“ Moses antwortete: „Ich bin Moses.“ Er fragte: „Der Moses von den Bani Israel?“ Moses bejahte und fügte hinzu: „Darf ich dir folgen, damit du mich in dem Wissen unterweist, das dir gelehrt wurde?“ Al-Khadir erwiderte: „Wahrlich, du wirst nicht geduldig mit mir sein, o Moses! Ich besitze Wissen über Allah, das Er mich gelehrt hat und das du nicht kennst, während du Wissen besitzt, das Allah dich gelehrt hat und das ich nicht kenne.“ Moses sagte: „So Allah will, wirst du mich geduldig finden und keinem deiner Befehle ungehorsam sein.“ So machten sich beide auf den Weg und gingen am Meeresufer entlang, da sie kein Boot besaßen. Inzwischen fuhr ein Boot an ihnen vorbei, und sie baten die Besatzung, sie an Bord zu nehmen. Die Besatzung erkannte Al-Khadir und nahm sie kostenlos mit. Da kam ein Spatz, setzte sich an den Rand des Bootes und tauchte seinen Schnabel ein- oder zweimal ins Meer. Al-Khadir sagte: „O Moses! Mein Wissen und dein Wissen haben Allahs Wissen nur um den Betrag verringert, den dieser Spatz mit seinem Schnabel im Meer versenkt hat.“ Al-Khadir ging zu einer der Planken des Bootes und riss sie heraus. Moses sagte: „Diese Leute haben uns kostenlos mitgenommen, aber du hast ihr Boot zerstört und versenkt, um die Menschen darin zu ertränken.“ Al-Khadir erwiderte: „Habe ich dir nicht gesagt, dass du keine Geduld mit mir haben wirst?“ Moses sagte: „Zieh mich nicht zur Rechenschaft für das, was ich vergessen habe.“ Moses’ erste Ausrede war, dass er es vergessen hatte. Dann fuhren sie weiter und trafen einen Jungen, der mit anderen Jungen spielte. Al-Khadir packte den Jungen am Kopf und riss ihn mit bloßen Händen ab (d. h. er tötete ihn). Moses sagte: „Hast du eine unschuldige Seele getötet, die niemanden getötet hat?“ Al-Khadir erwiderte: „Habe ich dir nicht gesagt, dass du keine Geduld mit mir haben kannst?“ Dann gingen sie weiter, bis sie zu den Bewohnern einer Stadt kamen. Sie baten sie um Essen, doch diese verweigerten ihnen die Bewirtung. Da fanden sie eine Mauer, die einzustürzen drohte. Al-Khadir reparierte sie eigenhändig. Moses sagte: „Hättest du gewollt, hättest du dafür Lohn verlangen können.“ Al-Khadir antwortete: „Dies ist der Abschied zwischen uns.“ Der Prophet fügte hinzu: „Möge Allah Moses gnädig sein! Wäre er doch geduldiger gewesen und hätte mehr über seine Geschichte mit Al-Khadir erfahren.“
Sa'id bin Jubair (RA) Sahih Al-Buchari #122 Sahih
Sahih Al-Buchari : 20
Abdullah (RA)
Sahih
حَدَّثَنَا ​قَيْسُ ​بْنُ ‌حَفْصٍ، ​قَالَ حَدَّثَنَا عَبْدُ الْوَاحِدِ، قَالَ حَدَّثَنَا الأَعْمَشُ، سُلَيْمَانُ عَنْ إِبْرَاهِيمَ، عَنْ عَلْقَمَةَ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ، قَالَ بَيْنَا أَنَا أَمْشِي، مَعَ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم فِي خَرِبِ الْمَدِينَةِ، وَهُوَ يَتَوَكَّأُ عَلَى عَسِيبٍ مَعَهُ، فَمَرَّ بِنَفَرٍ مِنَ الْيَهُودِ، فَقَالَ بَعْضُهُمْ لِبَعْضٍ سَلُوهُ عَنِ الرُّوحِ‏.‏ وَقَالَ بَعْضُهُمْ لاَ تَسْأَلُوهُ لاَ يَجِيءُ فِيهِ بِشَىْءٍ تَكْرَهُونَهُ‏.‏ فَقَالَ بَعْضُهُمْ لَنَسْأَلَنَّهُ‏.‏ فَقَامَ رَجُلٌ مِنْهُمْ فَقَالَ يَا أَبَا الْقَاسِمِ، مَا الرُّوحُ فَسَكَتَ‏.‏ فَقُلْتُ إِنَّهُ يُوحَى إِلَيْهِ‏.‏ فَقُمْتُ، فَلَمَّا انْجَلَى عَنْهُ، قَالَ ‏{‏وَيَسْأَلُونَكَ عَنِ الرُّوحِ قُلِ الرُّوحُ مِنْ أَمْرِ رَبِّي وَمَا أُوتُيتُمْ مِنَ الْعِلْمِ إِلاَّ قَلِيلاً‏}‏‏.‏ قَالَ الأَعْمَشُ هَكَذَا فِي قِرَاءَتِنَا‏.‏
Abdullah ​berichtete: ​Als ‌ich ​mit dem Propheten (Friede sei mit ihm) durch die Ruinen von Medina ging und er auf einem Dattelpalmenblatt ruhte, kamen einige Juden vorbei. Einige von ihnen sagten zu den anderen: „Fragt ihn (den Propheten) nach dem Geist.“ Andere meinten, sie sollten ihm diese Frage nicht stellen, da seine Antwort ihnen missfallen könnte. Doch einige bestanden darauf zu fragen, und so stand einer von ihnen auf und fragte: „O Abul-Qasim! Was ist der Geist?“ Der Prophet (Friede sei mit ihm) schwieg. Ich glaubte, er sei göttlich inspiriert. So blieb ich, bis dieser Zustand des Propheten (während der Inspiration) vorüber war. Dann sagte der Prophet (Friede sei mit ihm): „Und wenn sie dich (o Muhammad) nach dem Geist fragen, sprich: Der Geist – sein Wissen ist bei meinem Herrn. Und euch (der Menschheit) wurde nur wenig Wissen gegeben.“
Abdullah (RA) Sahih Al-Buchari #125 Sahih